Yeah Yeah Yeahs – Show Your Bones

von Benjamin am 5. April 2006

in Musik!

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Die Yeah Yeah Yeahs haben ein neues Album! Und das warten hat sich gelohnt. Allerdings fehlen Punk und Lärmattacken, die die erste Hälfte des Vorgängers Fever To Tell ausgemacht haben. YYYs setzen auf verstärkt auf Melodien. Die Popsonne blitzt öfter durch den mit Rockwolken verhangenen Himmel.

Nick Zinner, Hauptsongwriter und Gitarrist, begleitet Karen O häufig mit der Akustikgitarre. Das Schlagzeug treibt aber in gewohnter Manier den Beat voran und sorgt dafür, dass es merklich im Tanzbein zuckt. Vor allem „Phenomena“ ist tanzbodentauglich, wenn dann auch noch kurz Grandmaster Flash & The Furious Five zitiert wird. Auch bei „Honeybear“ mit dem absolut discotauglichen Intro spürt man einen unglaublichen Bewegungsdrang.

Das drängende Element im YYYs-Kosmos ist geblieben. Man fühlt sich ein wenig getrieben, aber die wunderbaren Melodien legen sich schützend und wärmend wie die liebste Kuscheldecke um den Hörer. Als Anspieltipp eignet sich die Außenseiterballade „Warrior“, das nachdenkliche „Dudley“ (Can love really stir us?), der Opener „Gold Lion“ mit seinem „We will rock you“-mäßigem Drumintro, der psychodelische Folksong „The Sweets“ und die schon erwähnten Tanzflächenstürmer „Phenomena“ und „Honeybear“. Aber im Endeffekt kann man das Album als Ganzes genießen und durchhören. Bei jedem neuen Durchgang ein anderes Lieblingslied! Und schon wieder eine Platte des Jahres!

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