Yeah Yeah Yeahs – Fever To Tell

von Benjamin am 20. November 2005

in Musik!

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Got a date with the night

RockinBen: Das Album beginnt mit 2 Paukenschlägen! „Rich“ und „Date with the Night“ bringen es direkt auf den Punkt: Rock’n’Roll mit Frauengesang! Kompromisslos, ein bisschen orgasmusartiges Gestöhne, aber immer extrem sexy!

Hififi: Karen O.´s gesangliche Darbietung zu „Tick“ kann man allerdings nur als hysterisches Gekreische bezeichnen. Mein ich gar nicht negativ, ist doch die Musik der Yeah Yeah Yeahs immer extrem hektisch und mit Sicherheit nicht jedermanns Sache. Vielleicht könnte man auch sagen, dass „Fever To Tell“ eher was für elitäre Ohren ist, denn oft kann es auch anstregend und böse formuliert nervig sein.

RockinBen: Können wir uns auf Rock’n’Roll-Kunst einigen?

Hififi: Sozusagen musikalisches Art Brut?!

RockinBen: Das trifft es! Aber was man nicht vergessen darf, sind die Texte! „Date With The Night“ spricht für sich, in „Black Tongue“ wird im Refrain „Boy you’re just a stupid bitch and girl, you just a no good dick“ fast beschwörend wiederholt. Es sind jedenfalls sexuelle Anspielungen die Regel. In „No No No“ wird ein extrem geiles Metal-Riff in den Rock-Kontext transferiert!

Hififi: Ob Karen O. wohl zuviel Nina Hagen in ihrer Jugend gehört hat? Aber immer schön verzerrt der Gesang. Sowieso echt brachial, was die Band abliefert, aber das wollte ich eben schon mit hektisch andeuten.

Aber spätestens ab „Maps“ wird es ruhiger! Es geht um Liebe!

Es folgt die Ultimative Lobhudelei auf „Maps“ und die folgenden Songs (mit einer Stimme gesprochen):

Eine Wohltat für die geschundenen Ohren: Gesang setzt ein. Aber keine konventionelle Popstimme, sondern Karen O. wirkt zerbrechlich, aber nicht belanglos, bleibt dabei sexy, ist melodiös. Ein Wechselspiel mit Drums und Gitarre führt dazu, dass „Maps“ zu einem der intensivsten Momente der Rock’n’Roll-Historie wird. Mit Gitarre fadet das Lied aus und kurz bevor man aus seinen Träumen erwacht, setzt „Y Control“ ein. Extrem melodiöser Song, fast schon Stadionrock [sic!]. Wunderschön!

Den Abschluss bildet „Modern Romance“. Das langsamste Lied, es ist intim. (Wartet auf den Hidden Track!!!)

Die Yeah Yeah Yeahs bestechen auf ihrem Album mit einer charmanten Vielfalt, ohne dem Rock’n’Roll untreu zu werden. Sie sind postiv bekloppt! YEAH YEAH YEAH

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{ 3 Kommentare… read them below or add one }

1 RockinBen November 21, 2005 um 09:13 Uhr

ganz wichtig: Diese Rezension haben Hififi und ich gemeinsam gschrieben!

2 Sterereo November 21, 2005 um 18:39 Uhr

Kann man unschwer erkennen. Doch leider ist es nicht möglich euch beide in die „credits“ reinzuschreiben. Daher hab ich dich genommen, Ben, da du die Rezension eingeschickt hast.

Aber keine Angst, im „Schaufenster“ sind beide Namen zum anklicken.

Achja, und nebenbei ist es noch eine sau-coole Rezension über ein großartiges Album. Orgasmusgleich, diese Stimme. Und was man nicht vergessen sollte, ist dass die Band auch sehr sehr gute Musik dazu liefert!

3 sidekick November 26, 2005 um 17:19 Uhr

Hör mir gerade das Album an und kann nur sagen ,dass es hier schon auf den Punkt gebraucht wurde und dass Fever to Hell echt n gutes Ding geworden ist.

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