Weezer – Pinkerton

von Benjamin am 15. September 2006

in Musik!

Post image for Weezer – Pinkerton

I’m tired, so tired

Weezer, eigentlich eher Rivers Coumo als Hauptsongschreiber und Sänger, beginnen ihr zweites Album damit, dass sie müde sind. Die Rockstar-Scheiße geht ihnen ziemlich auf den Sack. Aber es wären nicht Coumo, wenn er diesen Satz nicht ironisch brechen würden, indem er weiterhin singt: „of having sex“! Und damit ist die Ansage gemacht: Ich (Wir) will (wollen) Spaß haben, auch wenn wir Millionen Alben verkauft haben. Pinkerton ist das Album, was konsequenterweise dem blauen Debütalbum folgen muss: Ein Album voller Melodien, ironischen, lustigen und gefühlvollen Texten. Coumo versucht mit seiner Rolle als Rockstar fertig zu werden, indem er zu einen über einen weiblichen japanischen Fan singt („across the sea“), zum anderen über Sexmüdigkeit (der Opener „Tired of Sex“) aber auch sein altes Leben wie in „The good life“ herbeisehnt. Und eben dieses „The good life“ ist eigentlich das Lied um auf eine Party aufzubrechen:

„It’s been a year or two since I was out on the floor

Shakin‘ booty, makin‘ sweet love all the night

It’s time I got back to the Good Life“

Wie nicht anders bei Weezer zu erwarten gibt es auch Liebeslieder wie „Getchoo“ oder „Falling for you“. Für Leute, die Weezer nicht kennen, sofern es sie denn gibt, noch eben was zur Musik: Gitarrenorientierter Powerpop mit starken Indie-Einflüssen und Synthies. Auch wenn die ersten drei Weezer-Alben immergrün sind (das dritte ganz besonders 😉 ), so ist es Pinkerton, das heraussticht: kein Single-Hit und (relativ) schlechte Verkaufszahlen! Wobei jede Sekunde der 35 Minuten ein Genuss ist!

Share Button

{ 0 Kommentare… add one now }

Previous post:

Next post: