Veronica Falls – Mephisto Hannover, 28.03.12

von Hififi am 4. April 2012

in Feierlichkeiten

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Gerade einmal zwei Jahre haben sie gebraucht um die beste kleine Indie Pop-Band der Gegenwart zu werden, ein Album und 36 Minuten später sind Veronica Falls eines der heißeren Eisen aus dem UK und dessen Haupstadt.

Live bedarf es kaum mehr als besagte 36 Minuten um zu überzeugen, lassen wir es 45 Minuten gewesen sein. Dreiviertel der Songs des selbstbetitelten Debüts sind gespielt, überflüssige Ansagen wurden vermieden und Publikum wie Band scheinen sich an einem gelungenen Abend zu erfreuen. Alle anwesenden Besucher des Mephisto klatschen anhaltend und niemand verlässt die Lokalität vorzeitig. Die ganz große Pop-Sensation bleibt indes aus, denn sie passt weder nach Hannover noch zu Veronica Falls, obwohl es an Loorbeer nicht mangelt, weder in der britischen noch der deutschen Presse. Alles zurecht zudem, wie sich bemerken ließe. Es eignet sich nur einfach nicht für die ganz großen Begeisterungsstürme, da zum einen der Paargesang von Roxanne Clifford und James Huare nicht gerade der virtuoseste ist und zum anderen nachlässig gestimmter Gitarren-Schremm fast schon wieder ein wenig auf dem absteigenden Ast zu sein scheint, was im Übrigen gut ist, wie sich bemerken ließe. Klartext: Clifford/ Huare treffen nicht gerade regelmäßig die Töne, jedenfalls reicht es für den immer wieder bemühten Vergleich zu The Mamas & Papas nicht wirklich. Wenn stört es? Die ca. 100 Zuhörer an diesem Abend wissen um die Qualität solcher Songs wie „Found Love in a Graveyard“ oder „Beachy Head“, Virtuosität hin oder her.

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