Turin Brakes – JackInABox

von Hififi am 16. September 2005

in Musik!

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Wohlklang as usual. Die Turin Brakes anno 2005 sind weniger fatalistisch, textlich und musikalisch mehr auf Kuschelkurs mit der Welt, als auf dem Vorgänger „Ether Songs“. „JackInABox“ ist fast ein Gute-Laune-Album geworden, dass war – weiß Gott – nicht immer so.

„So we take refuge in the sound/ they burned our churches to the ground“, heisst es gleich im Opener „They Can´t Buy The Sunshine“ programmatisch. Klingt fast so, als ob „JackInABox“ eine Art Neuanfang sein soll, ein großer Schritt in eine andere Richtung allemal. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, es hat sich gar nicht viel geändert: Akkustische Gitarren, wunderschöne Melodien und darüber der typische Turin Brakes-Gesang. Alles aber einen Ton freundlicher. Haben Gale Paridjanian und Olly Knights etwa ihren Frieden mit der Welt gemacht?

Ein kleines Gimmick gibt es aber dann doch, so ist der ausführliche Gebrauch von Synthies ein Novum im Turin Brakes-Kosmos. Zu hören auf „Come And Go“, gleichzeitig einer der besten Songs des Albums.

Einzigartig und gleichzeitig eigen ist auch „JackInABox“ wieder. Und wenn sie nicht gestorben sind…

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