Turbostaat – 8.12.2007, Wuppertal

von am 4. März 2008

in Feierlichkeiten

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Okay. Kurze Vorgeschichte. Seit ein paar Monaten ist der Turbostaat die Band des Moments. Ich fühle mich verstanden. Einfach mal schimpfen. „Ab heut bist du auf dich gestellt!“ Einfach mal feiern… Daher sieht man sich auch auf der Tour drei Konzerte an, die allesamt einfach wunderbar waren.

Nun wollten die Beatsteaks supportet werden, wurden jedoch spontan krank. Alle. Und Turbostaat hatte Lücken zu füllen. 3 Tage vor dem Konzert war also klar: Der Turbostaat kommt nach Wuppertal. In die Heimat. Ich dachte nach dem letzten Konzert schon: „Ach, nun ist aber auch gut…“, aber ich bitte dich… Da darf man doch nicht fehlen. Alle Freunde da, die Hometown-Bühne, auf der man selbst schon stand, und niemals mehr wird Turbostaat so günstig und so intim sein. Also: 16000 Figürchen in der Westfalenhalle mit den Beatsteaks oder 100 echte Menschen mit Gesicht in der Station 77? Lieber Wuppertal. Besser so, denn es wurde ein Fest. Die Freunde von Favorit Parker stimmten ein. Angenehm. Danach ging die Post ab.

„Husum, verdammt!“ brüllen der Freund und ich in des Toberts Mikro, weil dieser es uns daherreicht, denn er merkt, dass man das schon hinbekommt. Stichworte sind: Schweiß, Tanzen, Menschen, Treppe, Macke am Knie, Bier, Bewegung, Tanzen, Schweiß.

Zur Zugabe wird nach Frieda und die Bomben gerufen. Mich ausruhend, aber feiernd setze ich mich, wie öfters, auf die Stufen vor der Bühne. Der Roland-Gitarrist zieht mich hinauf und hängt mir die Gitarre um… Da steh ich nun. „Du fragst, was das bedeuten soll. Ich weiß nicht, woher auch?“

Ich spiel dann einfach mal mit. Man sagt, das gehöre sich so.

Immer immer weiter machen. Immer immer wieder kommen.

Wuppertal liebt den Turbostaat.

Was für ein Konzertjahr. Was für ein Abschluss.

Envy waren die eine Seite, letzten Monat. Turbostaat die andere. Und keine ist schlechter, als die andere. Wer sich da lieber Die Ärzte in der Kölnarena oder die Beatsteaks in der Westfalenhalle ansieht, soll das machen. Ich lass das mal lieber sein und geh feiern.

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