Triska – Spring Forward, Fall Back

von Hififi am 7. Januar 2009

in Musik!

Post image for Triska – Spring Forward, Fall Back

Ich für meinen Teil höre ja Platten gerne am Stück, so erschließt sich dann das Miteinander der Songs besser, wenn es denn eins gibt. Das Problem dabei ist, dass ich dann nie genau sagen kann, welche Stücke mir besonders gut gefallen, da sie dann als Ganzes bei mir „funktionieren“. In den letzten drei Tagen läuft „Spring Forward, Fall Back“ bei mir in der Endlosschleife und es gibt zwar einige Highlights (unter anderem „Home Sweet Home“) aber es fällt mir schwer diese ganzen Schätze voneinander zu trennen. Das ist – by the way – eigentlich auch das größte Kompliment, das ich so aussprechen kann, da viele Alben ja immer nur so ein paar gute Songs beinhalten und sich für solche Hörgewohnheiten nicht sonderlich eignen.

Triska, das sind Gerald Huber und Heidi Triska, auch in freier Wildbahn ein Paar und musikalisch ja eh. Triska erinnern mich an Lambchop, mit einem Hang zum Chanson („I Gardini Pensili Hanno Fatto Il Loro Tempo“), gesungen von Joanna Newsom, aber ohne dieses hektische Moment und ohne Rumgeharfe. Nichts gegen Harfen, aber die gibt es auf diesem Album halt nicht. Auf „Spring Forward, Fall Back“ ist alles schön relaxt und verträumt, irgendwie Wohnzimmermusik, so zum Weintrinken und in den Kamin starren. Und dass passt ganz gut zum Winter, wie ich finde. Heidi Triska hat eine ganz unglaublich beruhigende Stimme, die in ihren Bann zieht, die sich aber nicht aufdrängt. Eigentlich leben die dreizehn Songs auch genau dadurch, da sie generell eher spärlich instrumentiert werden, Schlagzeug muss ja nicht immer sein. Wie schrieb der alterwürdige Rolling Stone doch so schön: „Musik, die am meisten berührt, wenn man im Halbdunkel sitzt und sich ganz auf die hübschen Melodien konzentriert.“ Sag ich doch.

Share Button

{ 0 Kommentare… add one now }

Previous post:

Next post: