Tomi Swick – Stalled Out In The Doorway

von am 27. September 2007

in Musik!

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Hier ist ein sanfter Rocker für alle, die auf Konzerten sehnsüchtig auf den Singlehit warten, und dann selig nach Hause gehen können.

Ein Bild aus früheren Tagen, als der Durchschnittsmusikhörer noch in echte Plattenläden ging: Mutter und Tochter stehen mit glänzenden Augen vor der Theke. Der auf jugendlich getrimmte, aber bereits leicht ergraute Verkäufer schiebt eine CD in den Player, mit der bestimmt beide glücklich werden. Er hätte Tomi Swick empfehlen können. Der sensible Aufsteigertyp, der als Junge davon träumte, beim Dudelsack-Festival teilnehmen zu dürfen, als Solokünstler mittlerweile „sanft opulente Popsongs“ schreibt, und natürlich auch richtig abrocken kann. Der Bryan Adams genauso nacheifert, wie den Beatles, Jeff Buckley, oder Coldplay. Einer, den man problemlos mit Michael Buble auf einen Sampler packen kann. „Ich liebe ‚The Bends‘ über alles!“ erzählt er von seinen musikalischen Einflüssen, und lässt ein einziges Mal aufhorchen. Sein bester Song „Stalled Out In The Doorway“ beginnt und endet tatsächlich wie Radioheads „Planet Telex“: Einem leichten, digitalen Rauschen. Man kann trotzdem das peinliche Gefühl nicht abschütteln, dass sich Swick spätestens bei „Kid A“ verstört in die Hose gemacht haben muss.

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1 swo September 27, 2007 um 16:30 Uhr

ausserdem sieht er aus wie das drogenverseuchte pummelchen von keane. wer braucht denn eigentlich noch so einen weichspüler?

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