Those Dancing Days – Dreams And Nightmares

von alex am 3. März 2011

in Musik!

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Das Tourleben kann ganz schön hart sein, das wissen auch Those Dancing Days, die mit ihrem Zweitlingswerk „Dreams And Nightmares“ eben diesem ein Denkmal setzen wollen. Hierfür bedienen sie sich an dem schon auf ihrem 2008 erschienen Debut „In Our Space Hero Suits“ erprobten zuckersüßen Indie-Pop.

Die fünf aus einem Stockholmer Vorort stammenden jungen Schwedinnen haben gut zugehört, als ihre Eltern ihnen Beatles, Smiths und Motown-Platten vorführten. Alles haben sie in sich aufgesogen und fangen nun an, fleißig zu zitieren. Zum einen den besagten Northern Soul, in „Dream About Me“ wird die The Cure-Gitarre ausgepackt, „Help Me Close My Eyes“ kommt mir vor wie ein Radio-Hit der letzten Jahre, dessen Titel mir partout nicht einfallen mag und „Fuckerias“ könnten genauso die Arctic Monkeys sein, die flugs Frontmann Alex Turner zugunsten einer Sängerin aus der Band buchsiert haben. Wobei man sagen muss, dass Linnea Jönsson (Gesang) sich erstaunlich souverän und erwachen anhört. Cissi Efraimsson (Schlagzeug), Mimmi Evrell (Bass), Rebecka Rolfart (Gitarre) und Lisa Pyk Wirström (Synthesizer) bedienen ihre Instrumente dazu passend mit vollem Einsatz. Genau das richtige Rezept, um die Tanzflächen der Indie-Clubs dieser Welt für weitere drei Minuten erzittern zu lassen. Spaß haben, tanzen, nach Hause kommen wenn die Sonne schon wieder aufgeht und montags in der Schule die großen Geschichten des vergangen Wochenendes austauschen. Genau dafür stehen Those Dancing Days, die laut Sängerin Linnea Jönsson gerade den Spaß ihres Lebens haben. „Studieren können wir auch noch in fünf Jahren“, meint sie. Manchmal wäre ich auch gerne wieder Anfang zwanzig. Manchmal.

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