Thirteen Days – Start it now

von Benjamin am 6. September 2009

in Musik!

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Poppunk aus Österreich, genauer aus dem schönen Klagenfurt, wird nun auch überregional veröffentlicht: In der BRD legen Thirteen Days nun ihr Debüt vor, in Italien wird die Single „Let me go“ auf einem Sampler veröffentlicht. Auf dem Album finden sich 10 Songs zwischen 2 und 4min, allesamt melodisch und radiotauglich.

Thirteen Days sind also eine weitere dieser belanglosen Bands, die 15jährige in ihrer Musikfindungsphase toll finden können. Ich bin 2×15 Jahre alt und müsste sie also doppelt gut finden, oder nicht? Nein, auch halb gut finde ich „Start it now“ nicht. Die Band bedient alle Klischees: Auf dem eher dunklen Cover die Band über dem bunten Bandnamen, im Booklet ein lustiges Foto auf dem die milchgesichtigen Jungs nicht recht wissen, wie sie gucken sollen mit ihren kajalumrandeten Augen. Die Songs sind dann auch recht einfach strukturiert: Ein Instrument darf den Song einleiten, der Gesang setzt ein, 2 oder 3 Strophen, dazwischen ein eingängiger Refrain (gerne auch mehrstimmig), ein kleines Solo der Gitarre dabei, fertig. Wenn bei „Street of Hope“ zunächst ein winziger Hinweis auf Ska zu hören ist, dann überrascht das. Aber nicht lange: nach dem Intro verlässt die Band auch in diesem Song der Mut und alles ist wieder stinknormaler Poppunk. Auch die Texte drehen sich um den Spaß am Leben, um Wiederaufstehen und ein bisschen – auch mal unglückliche – Liebe. Prädikat: Langweilig!

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