The Tunics – Dabbler's Handbook

von Benjamin am 13. April 2011

in Musik!

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The Tunics kommen unüberhörbar aus Großbritannien, genauer: aus dem Londoner Vorort Croydon. Die Band besteht eigentlich seit 2006, hatte 2008 einen kleineren Erfolg, wurde auch von der englischen Presse bejubelt und irgendwie verschwand sie von der Bildfläche. Das aktuelle Album entstand dann auch weit weg von London: in Berlin.

Die Stadt des Neuanfangs lobt das Quartett um Sänger Joe Costello auch im beschwingten Tanzflächen-Rocker „Berlin“, der als Opener fungiert. Wenn die Beine wippen, ist das Eis auch schnell gebrochen – könnte man meinen. Dem ist bei The Tunics auch so: Die Band bewegt sich zwischen The Libertines, Artic Monkeys, Oasis und vielleicht auch ein bisschen The Strokes (z.B. Gesang in „I’m broke, you’re bored“). Überhaupt versuchen The Tunics auf Dabbler’s Handbook den Gitarrenrock wieder auferstehen zu lassen. Der Mix aus schnelleren Songs und Balladen („Stolen Hearts“, „Radio“, „Slaves will ride on these waves“) funktioniert recht gut. Wobei auch hier das Problem vieler Gitarrenbands zu Tage tritt: Der Weg aus frischem Sound und altbackenen Standards ist schmal und man gerät schnell auf ausgelatschte Pfade. Dieser schmale Grat ist auch The Tunics bewusst und sie gehen ihn ziemlich sicher, auch wenn sich 2-3 schwächere Songs dazwischen mischen. Diese schwächen aber nicht den Gesamteindruck des guten Albums.

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