The Subways (Radiokonzert) – Einslive Köln, 22.12.05

von Sterereo am 23. Dezember 2005

in Feierlichkeiten

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Stickige Luft und viel zu viele Leute in einem viel zu kleinem Raum. Dann wurde es heiß und laut, sprich einfach nur genial. Die drei jungen Briten aus Welwyn Garden City (wir haben’s gewusst!) spielen aus Songnot ihre ganze Scheibe „Young for Eternity“ auf wenigen Quadratmetern, für den ganzen Einslive Sektor.

Doch fangen wir von vorne an. Die Vorgeschichte, wie sie in unserem Forum stattfand, sollte mittlerweile bekannt sein. Nur leider ist nichts aus der geplanten Hififi.de Weihnachtsfeier mit Live-Partyband geworden, da RockinBen sich nicht frei nehmen konnte. So ist noch Platz für einen Schulkameraden von Hififi und timon gewesen: Pierre.

Glücklich vereint auf dem Essener Hauptbahnhof ging die wilde Reise los, seltsamerweise ohne Probleme, anders als beim The White Stripes Konzert im Oktober.

Im Sender angekommen wurde man freundlich von einer Delegation ausgewählter Praktikanten mit Namensschildern empfangen, um nach einem ausführlichen Identitätsnachweis die Meute auf die Räumlichkeiten los zu lassen. Hier war schon gut etwas los, da gedroht wurde ab 20.50 Uhr niemanden mehr rein zu lassen. Draußen bleiben wollte natürlich keiner. Im Gedrängel packt neben mir ein Mädel einen Zettel aus, die Playlist. Aha, „Young for Eternity“ als zweites, „Oh Yeah“ in der Mitte und der Smashhit „Rock n’ Roll Queen“ zum Schluss, gut zu wissen.

Und dann ist es soweit. Pünktlich nach den Nachrichten öffnet sich die Seitentür und der Drummer Josh Morgan, sowie sein älterer Bruder Billy Lynn (findet den Nachnamen seines Opas cooler) und dessen Verlobte Charlotte Cooper angeln sich die Instrumente. Ich stehe in der zweiten Reihe nur etwa eine Armlänge von der süßen kleinen Bassistin entfernt. Meine Mitstreiter hatten einen Meter hinter mir weniger Glück und sahen, da das Bühnchen nicht erhöht war, nur selten etwas. Dabei war es ein einmaliges Erlebnis eine solch angesagte Band in einem solch winzigen Raum aus solch geringer Entfernung bei solch einer energiegelandenen Show zu erleben. Das Mädchen (diesmal leider ohne Minirock) schüttelte wie elektrisiert ihre Haare von links nach rechts, Sänger Billy läuft von einer Ecke in die andere, wenn er nicht gerade am Mikro klebt und Schlagzeuger Josh nutzt jede kleine Pause zum verschnaufen und legt den Kopf in die Arme und die Arme auf die Drums. Das letzte Lied sprengt wie zu erwarten war beinahe die nicht vorhandene Absperrung zwischen Band und Publikum, dass war Rock ´n´ Roll!

Anschließend läuft die dreiköpfige Truppe noch durch die Gegend und lässt sich von allerlei Leuten knipsen und unterschreibt fleißig auf allem, was ihnen unter die Nase gehalten wird. Nur der Manager war verständlicherweise etwas kontaktscheuer. Er stand mit uns auf dem Balkon und musste sich von einem sich andauernd Vokabeln nachfragendem Groupie nerven lassen. Schutz bot der Kreis unserer erlauchten Männergruppe und so ließ sich noch die Information entlocken, dass die Band sich in Köln vor allem auf die Duschen im Hotelzimmer freut. Es sind eben die kleinen Dinge die zählen.

Ebenfalls auf besagtem Einslive-Balkon stand der Foto-Mann Torsten Dickmann, der uns gleich zusagte die geschossenen Fotos auf Hififi.de bereit zu stellen. Ganz lieben Dank nochmal dafür!

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