The Sad Riders – In The End We Always Win

von Benjamin am 9. August 2010

in Musik!

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Der Sänger der schweizer Rockband Favez, Chris Wicky, hat eine große Leidenschaft für Folkrock und Americana. Diese lebt er mit seinem Neben-/Soloprojekt The Sad Riders aus. Mit „In The End We Always Win“ liegt nun das zweite Werk unter diesem Namen vor. Die 13 Songs schwanken im Spannungsfeld zwischen radiotauglichem Folkrock und Pianoballaden.

Das Besondere dieser Veröffentlichung herauszuschreiben ist für jeden ehrlichen Menschen unglaublich schwierig: Die Musik ist angenehm zu hören, aber dann bitte nebenbei. Wenn man sich unterhält. Das Album ist heterogen was Geschwindigkeit, Stimmung und Stil der einzelnen Songs angeht, nur sind alle Songs gleich langweilig. Die dunkle Pianoballade „Evil“ (was ein prächtiger Name!) könnte durchaus seinen Reiz als Opener eines Mark Lanegan Albums haben. Nur, dessen Stimme ist einzigartig. „Baby Dancing Over The Sun“ hat sich beim Songwriting anscheinend an Fools Garden orientiert. „Victoria“ war bis zum Refrain eine nette Ballade. „Take My Heart And Run“ ist eine mit Streichern unterlegte Akustikgitarrenballade (voller Floskeln). Selbst Irish-Folk-Rock findet den Weg auf die Platte („You Can’t Go Wrong“). Und komischer hardrockinfizierter Powerrock („Professional Man“). Die beteiligten Musiker beherrschen ihr Handwerk und harmonieren (hier auf Platte gemischt) gut. Nur alles wirkt steril. Man sucht die Seele in diesen Liedern, dieses Besondere. Tja, irgendwie langweilig und überflüssig. Am Ende gewinnen wir eben nicht immer…

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