The Raconteurs – Broken Boy Soldiers

von Benjamin am 9. Oktober 2006

in Musik!

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Jack White, bekanntlich der Mastermind der White Stripes, jammt mit seinem Kumpel Brendan Benson, ein Singer-/Songwriter mit Vorliebe für Powerpop, und es entstehen Songs, u.a. ein Hit: „Steady, as she goes“. Befreundete Musiker, Jack Lawrence am Bass und Patrick Keeler hinterm Schlagzeug, komplettieren die Band!

Wer die White Stripes und Brendan Bensons Alben kennt, der weiß wie das Rezept für Broken Boy Soldiers funktioniert: Man nehme zugleichen Teilen Bluesrock und Pop, eine schnodderige etwas überdrehte und eine weiche melodiöse Stimme, eine E-Gitarre, eine Akustikgitarre, einen Bass und ein Schlagzeug. Diese Mischung mit etwas Folk würzen. Scharf anbraten, etwas ziehen lassen und in zehn 2-4minütige Formen bringen. Einen Teil mit schärferer Barbeque-Sauce, einen Teil mit Honig bestreichen und vielleicht auch mal mit beidem. Fertig! Lecker!

Der Opener ist „Steady, as she goes“ (die erste Single). Aber diese Poprockhymne kennen wohl die meisten, dazu muss man nichts mehr schreiben, außer vielleicht, das niemand geringeres als Jim Jarmusch das Video gedreht hat. „Broken Boy Soldier“ hat eindeutig Led Zeppelin-Anleihen, sowohl in Whites Gesang als auch im Gitarrenspiel. Andere Songs wie „Yellow Sun“ bestechen durch Ähnlichkeiten mit den Beatles. „Together“ und „Call it a day“ sind melodische Balladen, „Level“ und „Blue Veins“ Blues.

Sicherlich kennt man die Melodien irgendwoher und hat diese Rockmusik schon x-Mal gehört, aber wie diese 10 Songs lassen keine Langeweile aufkommen. Die Skip-Taste des CD-Spielers bleibt unberührt, jeder Song ist gut!

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{ 4 Kommentare… read them below or add one }

1 otic Oktober 10, 2006 um 14:23 Uhr

…und vor allem sexy!

2 Hififi Oktober 13, 2006 um 22:18 Uhr

…und der Beatles-Vergleich absolut richtig und auch wichtig.
Habe erst heute zum ersten Mal reingehört und es bleibt tatsächlich gleich was hängen, muss also ne gute Platte sein, wenn das so schnell geht.

3 otic Oktober 14, 2006 um 20:55 Uhr

…und das Schlagzeug? Klingt das nach Moonie?
😉

4 Hififi Oktober 15, 2006 um 15:09 Uhr

Oha, das hängt mir jetzt wohl ewig nach. Ich glaube ich gehe jetzt ein paar Toiletten sprengen, um den Frust zu kompensieren.

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