The Most Serene Republic – Underwater Cinematographer

von Sterereo am 25. Februar 2006

in Musik!

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Das Jahr 2005 war das Jahr der kanadischen Bands. Doch wer meint, dass damit das Pulver verschossen sein könnte und der Rauch sich so langsam verzieht, liegt daneben. The Most Serene Republic brennen unterm selben Label (Arts & Crafts) wie Broken Social Scene ein gehöriges Feuerwerk ab und sorgen damit für genug Zündstoff aus Nord-Nordamerika.

Bei Arts & Crafts sind The Most Serene Republic sicherlich sehr gut aufgehoben, denn dort tummeln sich nicht nur vorzügliche Bands, sondern auch musikalisch kann man sich vergleichen. Unzählige Effekte nebst eigenartigster Instrumentierung, zusammen gewürfelt um wundervollen Indie-Pop zu kreieren.

„Underwater Cinematographer“ ist ein Album das wie ein Buch aufgebaut ist. Es gibt einen kurzen „Prologue“ und zum Abschluss einen „Epilogue“. Dazwischen gibt es zerstückelte Songkonstrukte wie bei Broken Social Scene und den Stars. Auf einmal wird im Hintergrund gelacht, der Drummer verspielt sich und irgendwie klingt es manchmal etwas nach Arcade Fire, nur ohne Frauenstimme, dafür aber mit sehr ähnlichen männlichem Gesang. Sobald das Piano ansetzt ist man gleich gewillt auch Death Cab For Cutie als Referenz zu nennen. Doch sind diese sechs aus Toronto weitaus experimenteller und auch unzugänglicher. Dieses Album ist nicht unbedingt die Easy-listening-Kost. Aber ist es nicht genau das, was man vom Indie(-pop) erwartet? Ein Album zum immer wieder hören und darin verlieren.

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