The Moonband – Denavigation

von am 11. Oktober 2011

in Musik!

Post image for The Moonband – Denavigation

„The Moonband loves You!“ hei���t es auf der Bandpage. Und das glaubt man ihnen aufs Wort. Hier hat sich jemand richtig viel M���¼he gegeben, den Zuh���¶rer miteinzubeziehen, ihm Wegweiser aufzustellen oder einfach zwischendurch in den Arm zu nehmen. Allein das Artwork ist wundersch���¶n gestaltet und wurde 100%ig auf die Songs abgestimmt. Zwischen verspulter Nostalgie und kitschiger Romantik wei��� man zun������¤chst nicht genau, was davon zu halten ist. Zw���¶lf Songs sp���¤ter ist man schlauer. Das zweite Album der Moonband aus Bayern ist schon etwas ganz Besonderes und ragt aus dem Stapel sogenannter „alternativer Folkbands“ weit heraus. Nat���¼rlich ist es nicht ganz unbedeutend, dass die Band aus Deutschland stammt. Keineswegs, weil man dann gewillt ist, ein paar Extralorbeeren nach dem Motto „F���¼r eine deutsche Band ganz gut“ – zu verteilen, sondern, weil man sich einfach freuen kann, dass derart ber���¼ckende Musik quasi nebenan entsteht und die Chance umso gr���¶���er ist, sie ein oder mehrmals live zu erleben. „The Significance Of Denavigation“, wie die Platte vollst���¤ndigerweise hei���t, ist eine Tr���¶steplatte, wie sie im Buche steht. Dabei verlassen sich Eugen Mondbasis und Co nicht nur auf eine Spielart. Altmodischer Countryfolk wechselt sich ab mit gut gelaunten Uptempo-Nummern und dem atmosp���¤rischen Rauschen, wenn sich einer von ganz weit drau���en meldet.

„Denavigation“ beginnt ���¤hnlich atmosph���¤risch wie Swells Meisterst���¼ck aus dem Jahre 1994: Eine T���¼r wird ge���¶ffnet, jemand betritt den Raum, setzt sich hin und beginnt zu singen. Schon steht man mitten im stimmigen Mundharmonika-Folkklopper „Photosynthesis“. Mumford & Sons klingen im weiteren Verlauf ebenso an, wie Jason Collett aus dem Broken-Social-Scene-Umfeld, der viel zitierte Ryan Adams und vor allem The Magic Numbers, was neben der behutsamen Vortragsweise vor allem an dem sch���¶nen Wechselspiel der female/male Vocals liegt. Zum Einstieg sei hier das zwischen Schr���¤gheit und Harmonie schwankende „Rock Me On“, in dem die Moonband all ihre Tr���¼mpfe ausspielt. Herzerfrischend!

Share Button

{ 0 Kommentare… add one now }

Previous post:

Next post: