The Mighty Stef – TMS and The Baptists

von Benjamin am 14. Januar 2011

in Musik!

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The Mighty Stef ist eigentlich der irische Sänger Stefan Murphy, der sich für sein drittes Album mit Humanzi (die sich hier The Baptists nennen) zusammengetan hat. Wenn man dann noch weiß, dass Frank Murray für das Management verantwortlich ist, dann weiß man, was einen erwartet: Folk und Rock, Lieder übers Saufen, Verlieren, wahre Freundschaft und die Hoffnung auf das Gute der Welt.

TMS and The Baptists ist der dritte Longplayer von The Mighty Stef. Diesmal war der Aufnahmeort das Studio von Ex-Extrabreit Tom Schwoll in Berlin. In der deutschen Hauptstadt entstanden neun Songs, die viele Einflüsse kennen. „Blood and Whiskey“ erinnert an Nick Cave, vor allem die Art des Gesangs. Der Opener „John the Baptist (Part One)“ endet mit einem Gospel-Chor. Insgesamt merkt man dem Album doch an, dass es in zwei promillegetränkten Nächten aufgenommen wurde. Murphys Gesang klingt teilweise sehr versoffen. Macht das Album andrerseits zu einem Album fürs Bier mit Freunden. Allzu leicht sollte man die Musik aber nicht nehmen: „We Want Blood“ ist ein Statement zur – nicht nur – irischen Wirtschaftskrise. „Social Scene“ ist ein Country-Blues, der grad durch den angetrunkenen rauen Gesang und die direkte Produktion authentisch wirkt. The Mighty Stef funktioniert wahrscheinlich am besten, wenn man ihn (egal ob mit oder ohne Band) in einer kleinen Kneipe (in Irland sagt man wohl Pub) und einem großen Bier in der Hand live spielen hört. Den Wunsch erzeugt die Konserve nämlich.

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