The Magic Numbers – Those the Brokes

von Benjamin am 31. Juli 2007

in Musik!

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So, wir machen eine Zeitreise! Die Cordhose und das verwaschene braune T-Shirt an, Wollpulli drüber, dazu ein paar Sandalen und ab zurück in die gute alte Hippie-Zeit! Die Geschwisterpaare Michele (Bass) und Romeo Stodart (Gitarre und Gesang) sowie Angela (Gesang, Percussions) und Sean Gannon (Drums) sorgen als The Magic Nummders nun schon zum zweiten Mal für unglaubliche Melodien verpackt in Indie-Pop, Folk, Rock, Soul und Jazz-Stücken.

Those the Brokes beginnt mit „This is a Song“ und ja, das ist ein Song! Ein ruhiges Triangel-/Glockspielintro wird dem Gitarrenpop vorangestellt, der die Strophen dominiert während der Refrain wesentlich ruhiger daherkommt und die Damen unterstützen mit engelsgleichem Gesang den Leadsänger Romeo Stodart. Auch die nächsten Stücke sind äußert schwungvoll, bevor es mit zunehmender Spieldauer ruhiger wird: Die Songs „Boy“ mit seinem Streichorchester und die Jazz/Soul-Nummer „All I see“ hätten auch von Kurt Wagner und Lambchop stammen können. „Let somebody in“ besticht durch ruhigen Wechselgesang. Im anschließenden „Running out“ gibt eine große Portion „uuuuhh“s und „aaah“s, womit übrigens beim kompletten Album nicht wenig gespart wird, aber ohne, dass es großartig auffällt. Das Album ist mit sehr viel Liebe zum Detail versehen, aber überladen wirkt es nicht. Dazu sind die Gesangsmelodien zu prägend.

Textlich behandeln die Songs in erster Linie emotionale Themen rund die Freuden und Enttäuschungen, die die Liebe mitbringen kann. Eigentlich perfekte Radio-Pop-Songs, aber dafür müssten die Songs kürzer sein. Eigentlich ist es ganz gut, dass man sie nicht im Radio hört, denn Autoradiohörer würden vermutlich verträumt ihr Auto ausmachen und die Natur betrachten. Ein Album zum Träumen.

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