The Low Anthem – Smart Flesh

von Benjamin am 28. Februar 2011

in Musik!

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„Smart Flesh“ heißt der Nachfolger des großartigen „Oh My God Charlie Darwin“, dem Durchbruch für The Low Anthem. Und wie beim Hören des Vorgängers denkt man auch hier wieder an Bob Dylan, Fleet Foxes und Tom Waits. The Low Anthem bieten also feinen Blues und großartigen Folk.

„Smart Flesh“ ist ähnlich aufgebaut wie „Oh My God Charlie Darwin“. Zunächst der Versuch mit langsamen Songs, den Hörer an die Stimmen zu gewöhnen und zu beruhigen. Die Single „Ghost Woman Blues“ fungiert als Opener. Der Countryblues „Apothecary Love“ folgt ruhig, fröhlich, besinnlich. Aber dann wird mit dem knackigen „Boeing 737“ alles weggeblasen: Die vier Multiinstrumentalisten fahren Bläser auf und rocken nach vorne. „Love and Altar“ sowie „Matter of Time“ erinnern ganz stark an die Fleet Foxes, wobei einmal die akustische Gitarre im Vordergrund steht, einmal Orgel und Mundharmonika. Sakral wird es im Instrumental „Wire“. Ein sehr ruhiges Americana-Stück ist „Burn“. Ein Überhit wie „Champion Angel“ kommt zwar nicht mehr, aber verstecken muss sich „Hey, All You Hippies“ nicht – auch dieser Song ist eine rockige Version des Meisters Bob Dylan. Unbedingt erwähnenswert ist das längste und titelgebende Stück am Ende des Albums: Bei „Smart Flesh“ zeigen die vier Multiinstrumentalisten noch mal, was ganz großes Songwriting ist. Apropos Multiinstrumentalist: Mike Mogis hat im Übrigen für den finalen Mix gesorgt. Aber den Omaha-Verweis hat „Smart Flesh“ nicht nötig: Ein rundes, gutes Album!

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