The Long Blondes – Someone to drive you home

von Benjamin am 16. Januar 2007

in Musik!

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Die Sängerin der Long Blondes, Kate Jackson, klingt wie Debbie Harry, die Sängerin der 70/80er Punk-/New Wave-Gruppe Blondie. Und damit sind die ersten Koordinaten des Long Blondes Kosmos abgesteckt!

Die 3 Mädchen und 2 Jungs machen Musik, die wir alle schon mal gehört haben. Ein bisschen Punk, nen bisschen Rock, 80er New Wave Einflüsse mit Gitarre, Schlagzeug, Bass und Keyboard vorgetragen. Der wesentliche Unterschied zu anderen Bands liegt in darin, das hier die Songs auf den Punkt gebracht werden. Text und Musik bilden eine Einheit, wie in die perfekte Pop-Punk-Nummer „Once and never again“. In drei Minuten alles erzählt. Und das Verblüffende: diese Lyrics aus dem Leben einer Frau schreibt in 10 von 12 Fällen der Gitarrist Dorian Cox. Oder sind es nur die Texte, die ein Mann wie ich von einer Frau hören möchte, wenn sie unterkühlt mit Teenies abrechnet, über eine Nebenbuhlerin singt, die dem Geliebten nur die Zeit stiehlt, oder das Wochenende ohne Schminke und damit über den Beziehungsalltag singt. Dieser Song, „Weekend without makeup“ ist auch mein Favorit des Albums.

Was mich am Album fasziniert ist der lazsiv-unterkühlte Vortrag der Songs, der trotzdem flammend ist. Das hüpft, tanzt, rockt, verbrennt, erfriert, geht ins Blut. Auch wenn man das alles schon irgendwoher kennt. Ich mag das Album, zum Nebenbeihören, zum Rumspringen, als Partyvorbereitung. Ich kann allerdings nicht sagen, wie lange das vorhält. Aber heute gilt: Super Album!

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