The Kooks – Haus Auensee Leipzig, 2.6.07

von Hififi am 7. Juni 2007

in Feierlichkeiten

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Kein Radiosender dieses Landes kommt mehr ohne sie aus und auch keine gelungene Party. Auf ihrem Debüt „Inside In/Inside Out“ befinden sich 14 exzellente Popsongs, die dermaßen catchy ausgefallen sind, dass man den Vierer aus Brighton dafür hassen möchte, bloß schafft man das einfach nicht, dafür sind die Songs einfach zu liebenswert. An diesem sonnigen Tag im Juni drängen mehrere tausend Menschen zu diesem Konzert um ihre gute Laune zu zelebrieren. Und wer noch keine hatte, der bekommt sie halt.

Man kann es ja wirklich mal versuchen, einfach stillzustehen, wenn z.B. „Ooh La“ oder „She Moves In Her Own Way“ erklingt. Ich sage, es ist so gut wie unmöglich, folglich steht die Halle nach zehn Minuten Kopf und man blickt überall in lächelnde Gesichter. Eine Tanzveranstaltung. Und auch wenn man nicht viel sieht, merkt man zu jeder Minute, dass auch Luke Pritchard, Hugh Harris, Max Rafferty und Paul Garred ihren Spaß haben und darum geht es hier, Spaß. Alle 14 Songs des Debüts werden verbraten und noch zusätzlich zwei, drei neue Songs getestet, die natürlich nicht sofort frenetisch aufgenommen werden, aber von denen wieder viel erwartet werden darf, das kann man hören.

Getreu nach dem Motto: „Seit wann gucken wir uns Vorbands an“ (wie mich Freund RockinBen schon so treffend zitiert hat) verpassen wir auch heute zu größten Teilen Leo Can Dive, die mich zwischenzeitlich ein wenig an Serafin erinnert haben, also durchaus hörbares zustande bringen.

Alles in allem war es ein mehr als gelungener Abend, der die verworrene Leipziger Straßenführung vergessen lässt und immer in guter Erinnerung bleiben wird. Und das nicht zuletzt durch meine reizende Begleitung.

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