The Junktones – American Paranoia

von Benjamin am 22. April 2012

in Musik!

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Was erwartet man beim Namen The Junktones? Rockabilly oder Punk. Letzteres bekommt man vom Heidelberger Quartett in einer schnellen Version, die an Minor Threat, Black Flag oder Circle Jerks mit einer Portion Ramones erinnert. Auch Motorhead waren beim Songwriting gelegentlich Vorbild.

The Junktones nennen ihr zweites Album „American Paranoia“. Das wie auch Songtitel wie „I don’t give a shit“, „Fuck You I Quit“ und ähnliches zeigen, dass die Vier das Punkrockrad nicht neu erfinden. Was sie aber tun, das tun sie mit voller Energie. Die 16 Songs werden in Höchstgeschwindigkeit vorgetragen. So erreichen nur zwei Songs die Drei-Minuten-Grenze. Aber das Ganze ist schweißtreibend und macht Spaß. So viel Spaß sogar, dass man die – das muss erwähnt werden – oft eindimensionalen Punktexte völlig überhört und lediglich tanzen oder besser pogen will. Keine Rücksicht auf Verluste, das Gaspedal durchdrücken, raus aus dem Alltag und ab in die Lederjacke. Um den Eindruck nicht aufkommen zu lassen, dass es hier nur um Inhaltsloses geht: Unterhaltung ist sicherlich wichtig und auch ein Anliegen der Band, aber ebenso gibt es dazwischen auch kritische Texte wie beim Titelsong. Richtiger Punk eben.

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