The Indelicates – American Demo

von Benjamin am 22. April 2008

in Musik!

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Was passiert, wenn sich ein Gründungsmitglied der Pipettes und ein Comedian zusammentun und eine Band gründen? Richtig: amüsante und zynische Texte zu wunderbaren Melodien. Kein Wunder, dass Eddie Argos von Art Brut deren größter Fan ist!

Simon Clayton und Julia Clark-Lowes lernten sich 2005 bei einem Poetry Slam kennen. Mit drei weiteren Musikern nehmen sie ihr Debut auf, welches immer in Popsongstrukturen bleibt und musikalisch in vielen Stilen wildert, mal Ballade, mal Punk, mal Rock, aber oft mit kleinen Ideen wie die leicht verstimmten Streicher am Ende von „Stars“ oder die Flöte bei „Julia, we don’t live in the ’60s“. Die Songs sind meistens im Wechselgesang vorgetragen, wobei die Julias hohe Stimme sehr klar und rein klingt und Simon eher den Rocker gibt. Die Spannung, die aus sich Julias klarer Stimme und den deftigen und zynischen Texten ergibt, wird noch unterstützt durch den Vortrag. Ich habe selten die Klage einer Frau über den Ex – das Schwein – so lakonisch aber auch harmonisch vorgetragen gehört wie in „Stars“. The Indelicates haben ein paar nette Ideen, aber ansonsten ist das was sie tun, reine Unterhaltungsmusik. Ein Spaßalbum für gute Laune, Statements zum Mitsingen aber alles andere als die propagandierte „New Art for the People“. Wobei auch dieser Song nicht ernst genommen werden will.

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