The Eccos – Know the Ropes

von LittleMissPipedream am 9. September 2009

in Musik!

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Als ich die CD „Know The Ropes“ von The Eccos zum ersten Mal ansah, hätte ich alles erwartet, aber keinen Ska-Punk. Das dunkle Cover lässt Metal, Hard Rock oder sogar American Hip Hop vermuten. Aber weit gefehlt! The Eccos sind eine Ska-Punk Band vom Feinsten.

Nach einigen Jahren, in denen Bandmitglieder kamen und gingen, kommt nun „Know The Ropes“ heraus. Aber wer nun denkt die sechs Österreicher würden das Klischee der Ska-Musik erfüllen (Sommer, Sonne, Partyspaß) der wird sich wundern, wie viel mehr hinter „Ska-Punk“ stecken kann. Denn diese Band ist nicht bloß fröhlich, sondern spricht in den meisten Songs politische Themen an,und zwar so ehrlich wie kaum ein anderere. Sie klagen sie all diejenigen an, die nichts tun und ermuntern diese für ihre Rechte zu kämpfen. Hier und da wirkt das auf mich zwar ein bisschen zu anklagend und überzogen, aber gut, sie sind eben ehrlich. Und die Wahrheit tut halt manchmal weh. Und genau das scheinen The Eccos mit „Know The Ropes“ bezwecken zu wollen. Sie weisen provokativ auf viele Missstände in der Welt hin ( „I want you to stop and think how the so called 1st world countries are exploiting those lands“ – Track 1 „Think About That“). Man fühlt sich direkt schlecht, weil man ja in einem so genannten Erste Welt Land lebt und zuguckt wie andere verhungern. („Different place, but same time, a small kid’s full of fear, got no food and got no water, smelling that death is near.“ Track 11 „September“)

Aber The Eccos machen nicht nur politische Songs. Hier und da findet sich auch ein Song über Liebe, Freundschaft oder Enttäuschung.

Track 6 ist „Untitled“ und besteht aus einem 48-Sekunden Instrumentalstück. Das könnte möglicherweise eine Art Pause in der Mitte, aber auch einfach nur eine schöne Melodie sein, die in keinen Song passte, aber trotzdem auf die CD sollte.

The Eccos legen ihr Gewicht mehr auf den Punk, als auf den Ska. Bläser kommen zwischendurch dazu, verschwinden aber auch wieder. Die sehr authentische Stimme des mexikanischen Sängers Miguel verleiht dem Ganzen zusätzlich einen Ska-igen Touch. Insgesamt ein wirklich authentisches Album.

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