The Drift – Blue Hour

von Benjamin am 7. Oktober 2011

in Musik!

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The Drift sind ein Instrumental-Trio aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Instrumental-Bands schreiben ja gerne den Soundtrack zum Kopfkino und wenn ich „Blue Hour“ – das aktuelle Machwerk der Kalifornier – höre, dann ist das wie eine Fahrt über Landstraßen im Herbst.

The Drift mischen Elemente des Jazz, des Postrocks und flächige Ambient-Sounds zusammen. Dabei scheren sie sich nicht um Minuten. Die beiden „Bardo“-Stücke haben keine drei Minuten, andere breiten die Klangteppiche aber über 12-Minuten aus. Gelegentlich klingt die Band wie Karate minus Gesang, zum Beispiel im Opener (und Single) „Dark Passage“. Die Klangteppiche werden gewebt um ein Gerüst aus gezielt gespielten, manchmal scheppernden Drums und beruhigenden Bassläufen. Grad die Drums erinnern einen manchmal auch an Dub. „Blue Hour“ ist das erste Album von The Drift nach dem Tod ihres Trompeters Jeff Jacobs. Man kann sich eine Trompete gut im Sound der Band vorstellen, aber auch ohne ist das Album wirklich hörenswert. Wer sich auf die Reise durch seinen eigenen Kopf begeben möchte, der greife zu einer Tasse Tee und lausche „Blue Hour“. Und wenn die Musik dann noch durch das Rauschen eines Herbstwindes unterstützt wird, dann hat man das perfekte Ambiente für diese wirklich gute Scheibe.

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