The Culture In Memoriam – Rest In Pieces

von Benjamin am 13. Februar 2012

in Musik!

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Oberst zu Bright Eyes, Gropper zu Get Well Soon – so ein Verhältnis besteht auch zwischen Victor Håkansson und The Culture In Memoriam. Einer hat viele Idee und Songs, viele andere setzen diese Ideen mit ihm um und bezaubernder Indie-Pop entsteht.

The Culture In Memoriam haben es nun auch endlich mit ihrem dritten Album nach Deutschland geschafft. Auf Rest In Pieces finden sich zwar nur sieben Songs und die dauern zusammen keine halbe Stunde, die hat es dafür in sich. Für den Opener „Run Emilie Run“ wird Håkansson Tantiemen zahlen müssen: Die ersten Takte sind von Oasis (und damit wahrscheinlich von vielen anderen Bands), auch die im Folgenden aufspielenden Streicher kommen mir bekannt vor. Aber so ist das in der Popmusik: Komplett neu ist schwierig. Aufregend muss es sein. Und: The Culture In Memoriam sind aufregend. Chöre, Streicher, Kastagnetten, Verzerrer und ein Akkordeon sowie ganz viele große Gefühle genauso wie politische Statements und ein Gesang der entfernt an Windmill erinnert. Musikalisch denkt man häufig auch an Arcade Fire, wenn z.B. in „Crafoord The Clown“ ein leichtes Glockenspiel das pompöse Arrangement begleitet. Ein weiterer Anspieltipp ist das abschließende „Lost At Sea“. Die erste Entdeckung des Jahres!

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