The Cliks – Dirty King

von Benjamin am 9. Juli 2009

in Musik!

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The Cliks kommen aus Toronto, Kanada. Die Band besteht aus Jen Benton am Bass, Morgan Doctor am Schlagzeug und Lucas Silveira an Gitarre und Mikrofon. Lucas Silveira ist transgender. Das spielt insofern eine Rolle, denn es erklärt seine Stimme, die an Pink erinnert. Ansonsten bewegt sich die Band, hier stimmt die Selbstaussage, zwischen Cindy Lauper und Ian Astbury bzw. The Cult.

Das Zweitwerk der Cliks beginnt mit einem Bluesrockriff und man erwartet irgendwas zwischen The Kills und The White Stripes. „Haunted“ schwimmt sich aber frei und landet in poppigeren Gewässern. Der zweite Song „Dirty King“ beginnt mit einer Surfgitarre und klingt zunächst beschwingt sexy. Silveiras Stimme wird aber zwischendurch aggressiver und in der Bridge vorm Refrain klingt das ein wenig nach Metal. „Not your boy“ klingt nach einer Pink-Interpretaion eines Melissa Etheridge-Songs. Es gibt hier eine ganze Menge radiotauglichen Pop. Mal erinnert es mehr an eine Indie-Version von Courtney Love, dann wieder stärker an Pink. Die 1980er schimmern durch, vor wenn der Bass wie in „Falling overboard“ oder „Henry“ geslappt wird. „Red and blue“ ist eine zeitlose Ballade, die 1988 ebenso ein Charterfolg gewesen sein könnte wie heute. Die Themen der Songs bewegen sich um Enttäuschungen, Lügen, Verluste und Identitätssuche, aber auch um das Wiederaufstehen aus den Trümmern. Doch, The Cliks verstehen sich auf radiotauglichen Rock, wenn die Radiostationen sie denn entdecken…

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{ 6 Kommentare… read them below or add one }

1 Pynchon Juli 9, 2009 um 15:55 Uhr

„transgender“, Benni?
Bei dir lern ich so viele neue Sachen!

2 RockinBen Juli 9, 2009 um 19:54 Uhr

Problem bei Transgender ist, dass es für viele Phänomene benutzt wird. Lucas Silveira jedefalls nimmt kein Testosteron, damit seine Stimme so weiblich bleibt.

3 Pynchon Juli 10, 2009 um 12:06 Uhr

Wie macht er das dann??
Erklär das doch mal bitte!

4 RockinBen Juli 10, 2009 um 14:17 Uhr

ich gib auf kein endgültig Klärung gebendes Interview gestoßen! Also, er ist definitiv ein Mann. Die Frage ist, ob er vorher eine Frau war und sich hat operieren lassen (dafür gibts die Bezeichnung…) oder dass er einen Gendefekt hatte oder oder oder

5 Pynchon Juli 10, 2009 um 14:54 Uhr

Ach was, Hauptsache die Mucke taugt was – alles andere ist doch Pipifax!

6 RockinBen Juli 10, 2009 um 16:30 Uhr

jepp… aber wegen der Stimme musste ich es erwähnen.

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