The Cheaters – dto.

von Benjamin am 7. März 2008

in Musik!

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Was benötigt man für energiegeladene Rockmusik? Richtig: Gitarre, Schlagzeug, Bass und eine rotzige aber ausdrucksstarke Stimme. Das haben die Cheaters, deren Erstling nun auch fernab der norwegischen Heimat veröffentlicht wird. Wurd auch Zeit!

Hinter dem Opener „Ludwig XIV“ verbirgt sich ein 24sekündiges Drumsolo – direkt aus der Garage. Die dicke Überraschung zu Beginn, bevor die Single „It’s Allright“ in bester Punk Manier daherkommt. Die Einflüsse benennt die Band auf ihrer MySpace-Seite nach Jahrzehnten: aus den 1950ern R&B und Rock’n’Roll, die 1960er sind vertreten mit den Musikstilen R&B, Surf, Freakbeat, Soul und Garage und aus den 70ern der Punk. Das beschreibt die ganze Sache ganz gut, denn mal hört man ein wenig The Clash, The Doors (wofür v.a. Sänger Oyvind Skarsboe in den ruhigeren Stücken z.B. „Oh Woman“ sorgt), Dick Dale („Losing my mind“ oder „I might be evil“) oder The Animals („Masculin Disposition“). Anders formuliert: The Hives und Mando Diao treffen sich zur Jamsession.

Das haben wir alles schon mal gehört? Richtig! Bei den Cheaters macht das ganze Spaß. Die Abwechslung kommt nicht zu kurz, aber es bleibt alles im oben beschriebenen Rahmen. Das Album gehört auf die Club-Tanzfläche ebenso wie zum Freiluftbier im Sommer. Den Platz in meinem CD-Spieler hat es sicher.

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