The Black Keyes – Rubber Factory

von Hififi am 11. September 2005

in Musik!

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Es gibt weitere Anwärter auf den Garagen-Rock-Duo-Thron. Die Black Keyes aus Akron/Ohio kämpfen zumindest um einen Podiumsplatz und die White Stripes haben gerade mal ein „Seven Nation Army“ Vorsprung.

Hits haben Dan Auerbach und Patrick Carney auch auf „Rubber Factory“. Auskopplungswürdig sind vor allem „10 a.m. Automatic“ und „Till I Get My Way“, letzteres lässt sofort an Wunder glauben, kommt es einem doch so vor als sei Altmeister Jimi Hendrix aus der Gruft geklettert. Gerade Dan Auerbach´s Organ erlaubt den Flashback Richtung Woodstock, und in Sachen Gitarrenvirtuosität ist die Hommage an Hendrix ebenfalls nicht zu überhören. Seine Verspieltheit bleibt allerdings auf der Strecke, was vor allem an der duobedingten Selbstlimitierung liegt, die den einzelnen Songs nach vorn gehen lässt. Selbst in der bezaubernden Blues-Ballade „The Lenghts“ begegnet einem – trotz fast fünfminütiger Spielzeit – keine Länge. Die durchschnittliche Songlänge liegt dagegen bei drei Minuten.

Patrick Carney lässt Meg White ganz schön alt aussehen, so hat er doch zum Song mehr beizutragen als bloßes Hintergrundgeräusch. Kratzen sie also doch schon am White Stripes-Thron? Wahrscheinlich nicht: Zwei stinknormale Mittzwanziger aus Akron/Ohio können den Whites in Sachen Skurrilität nicht das Wasser reichen. Aber wen nennt Jimmy Page, auf die Frage nach der momentanen Lieblingsband? Ratet mal.

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