Tending To Huy – Beteigeuze

von Hififi am 5. Juli 2010

in Hausmusik

Post image for Tending To Huy – Beteigeuze

Scheinbar zusammenhanglos schwirren die verschiedensten Songfragmente durch den Orbit um auf einer potentiellen Hypernova namens „Beteiguze“ Hochzeit zu feiern. Wenn diese Hochzeit zudem noch in Niemis „Loch in der Schwarte“ stattfinden würde, wäre die Verwirrung sicherlich perfekt. Ist sie ja so schon.

Denn drei Würzburger sind ausgezogen den Psych Pop zu revolutionieren und dafür nehmen sie ihn an den Füßen, schütteln ihn recht kräftig, um sich dann mit dem Tascheninhalt aus dem Staub zu machen. Und was da alles drin ist: Glockenspiel zum Beispiel, eine Djembé und das Daumenklavier (Mbira) und möglichst viel Percussion. Natürlich darf das genormt westliche Rockinstrumentarium nicht fehlen und dabei kommt wohl so etwas wie „Weird-Pop“ zum Vorschein, von Verwirrten für Verwirrte.

Tending To Huey verstehen es zudem auf zehn Songs in gut dreißig Minuten zwischen experimentellen Parts die Eingängigkeit zu etablieren, die solche Alben eben nötig haben um im Gedächtnis zu bleiben. Wie steht’s z.B. mit The Mars Volta? Zumindest mir stehen sie bis oben hin. „Und genau das ist der Punkt: Tending To Huy hat Träume“, die sie zu vertonen wissen. Tatsächlich der Aufbruch zu neuen Galaxien!

Share Button

{ 0 Kommentare… add one now }

Previous post:

Next post: