Tattooine – Cheer-Ups For The Stressed And Depressed

von Pynchon am 6. April 2011

in Musik!

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Vorweg schon mal mein persönliches Cheers für den schönen Albumtitel, und im Sinne eines feinfühligen, die Seele streichelnden Aufmunterers kommt auch gleich der Opener “Feels Right” des Debüts von Tattooine rüber: Melancholischer Dream Pop, nicht verzuckert, sondern mit feinem Gespür für Stimmungen und Arrangements serviert.

Der Sänger Stephan Nico hat übrigens klassischen Gesangsunterricht bei den Wiener Sängerknaben bekommen, bevor es ihn vor zehn Jahren ins hippe Berlin zog. Ob es daran liegt, who knows, aber Kompositionen und Gesang strömen vor allem Harmonie und Feinfühligkeit aus. Spontan kommen mir The Divine Comedy als Referenz für den Pop von Tattooine in den Sinn, wenn auch ohne deren Ironie. Oder auch das Debüt der Kings of Convenience, von denen man seitdem allerdings nicht Großes mehr gehört hat. Sehr schön, wie der Einsatz von Klavier oder Violine den Songs an passender Stelle einen originellen Touch verleihen.

Nein, da versalzt mir nichts die Suppe. Tattooine vereinen Talent mit musikalischem Einfallsreichtum, kommen ohne Posen aus und liefern mit ihrem Debüt eine feine Scheibe Gitarrenpop ab.

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