Super Furry Animals – Dark Days / Light Years

von Hififi am 30. April 2009

in Musik!

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Hier ist es nun, Streich Nummer neun, zwei Jahre nach „Hey Venus!“ überraschen Super Furry Animals zumindest teilweise mit ausgefallenen Kompositionen. Dass „Dark Days / Light Years“ wieder anders als sein Vorgänger klingen würde, wird sicherlich niemanden, der sich mit dieser Band auskennt, überraschen, aber es ist dann doch wieder ein beachtlicher Satz geworden, der sich erstmal erschließen muss.

Wenn „Hey Venus!“ im Kontext aller Veröffentlichungen am ehesten an „Abbey Road“ erinnert, liefern die Waliser jetzt wieder eines ihrer „White“-Alben ab. Vielleicht war das fast irgendwie klar, nach so viel gediegenem Popappeal, der den Verspieltheiten ein wenig Raum genommen hatte. Aber alles noch im Rahmen, hier muss sich niemand Sorgen machen, die Super Furry Animals würden ihrem Erfolgsrezept vollkommen abspenstig. Verpeilte Popsongs in allen möglichen Kostümen, zwischen Funk, Elektro-Sprengseln und ausladenden Keyboard-Melodien, die gab es immer und wird es immer geben, soweit lehne ich mich jetzt mal aus dem Fenster. Alle anderen Vorlieben werden in Nebenprojekten ausgelebt, aber zum Glück finden sich Daf Ieuan, Gruff Rhys, Guto Pryce und Cian Ciaran immer wieder zusammen um der Welt kein großartiges, aber dafür ausgefallenes Indie-Pop-Schmankerl zu kredenzen. Und mir ist lange kein Opener der Güte eines „Crazy Naked Girls“ untergekommen, mit seinem vorantreibenden Beat und dem schwülstigen Solo. Fein, fein auch im 19. Bandjahr wird weiter mit sämtlichen Klischees gespielt. Wunderbar und weiter so!

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