Starvin Hungry – Cold Burns

von Hififi am 7. November 2008

in Musik!

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Hat da jemand den Plattenspieler auf 45 gestellt, oder was ist hier los? So nach vorne ging das letzte Mal vielleicht die erste Hives, aber das ging irgendwann auf den Nerv. So auch hier, denn wenn Starvin Hungry elf Songs lang einem die Mütze voll hauen, ist man schon fast versucht um Gnade zu ersuchen. Aber nein, Gnade ist was für Schwache, denken sich die Milchem-Twins und prügeln weiter auf einen ein.

Wobei, „Some Kind Of Solution“ an Nummer vier verringert ein wenig das Fahrttempo und erinnert mit seinen Stakkato-Gitarren an „Up The Bracket“, dem Libertines-Debüt (Gott hab sie selig). Dann wird aber wieder Fahrt aufgenommen, denn „More“ fordert wieder alles und in den Schrei-Passagen kommt so ein wenig Slayer-Feeling auf, wenn John Milchem nach Tom Ayara klingt. Aber keine Angst hier ist kein Thrash drin, eigentlich eher Punk ’n‘ Roll, oder so, so Iggy & The Stooges mäßig. Da könnte man schnell auf den Gedanken kommen Starvin Hungry kämen vielleicht aus Schweden, da wo Retro groß geschrieben wird, aber nein, diese Wahnsinnigen kommen aus Montreal, der Heimat des gepflegten Indie-Pop/ Rock. Aber live wird das steil gehen, ganz klar, nur zuhause ist mir das zu viel Testosteron, da bin ich nicht Manns genug für, da fehlen mir die Eier zu, Röhrenjeans habe ich auch keine. Ich bin alt und ruhebedürftig und die sind laut und anstrengend, was ja auch gut so ist, denn kurz bevor man Samstagabends rausgeht und sich dem ersten Biere widmet, macht sich „Cold Burns“ ganz hervorragend. In diesem Sinne; möge das Wochenende kommen!

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