Spokes – Everyone I Ever Met

von Benjamin am 8. Februar 2011

in Musik!

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Ein Quintett aus Manchester legt ein Debut vor, welches sich an verschiedenen Spielarten der Indiemusik probiert. Post-Rock, Shoegaze, Folk und Slowcore wechseln sich ab und so ergibt sich eine bunte Mischung an guten Songs.

Was tun mit so einem Album? Die Band klingt fast bei jedem Song anders. „3 4 5“ beginnt ruhig, wozu auch die Violine und der Backgroundgesang beitragen. Das ganze wird dann zu einem feinen Indie-Popsong, der entfernt an Arcade Fire erinnert. Das folgende „We Can Make It Out“ funktioniert ähnlich, wobei die Vocals von mindestens zwei Bandmitgliedern gleichzeitig vorgetragen werden. Das Titelstück erinnert an Efterklang – mal ruhig, mal getragen, immer intensiv und mit einer Länge von über sieben Minuten mit der nötigen Zeit sich zu einer Hymne aufzubauen – ähnlich funktionieren auch „Give It Up To The Night“ und „Peace Racket“. Kurz durchatmen bei der rein akustischen Nummer „Sun It Never Comes“. „Torn Up In Praise“ zeigt dann die Shoegaze bzw. Postrock-Seite der Band. Aber auch hier wird an Streichern nicht gespart. „Canon Grant“ und „Happy Needs Colour“ lassen das Klavier in den Vordergrund rücken. So ist das gesamte Album eher ruhig gehalten, aber sehr abwechslungsreich und es zeigt sich das musikalische Talent der Band. Nach diesem starken Debut darf man wohl noch einiges von Spokes erwarten!

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