Sparky Quano – Jenga

von Benjamin am 27. März 2012

in Musik!

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Jenga hat als Geschicklichkeitsspiel immer wieder Spaß gemacht. Das aktuelle Album von Sparky Quano heißt wie dieses Spiel. Sparky Quano ist ein Japaner und macht auf seinen Gitarren Musik. Aus diesen lockt er mit Unterstützung einiger Effektgeräte Klänge, die sich nicht in Schubladen pressen lassen.

Also haben wir es mit unkonventioneller Musik zu tun. Allerdings erinnern viele Stücke an eine Kopie des Gitarrenvirtuosen Tommy Emmanuel. Ein Versuch, Musikrichtungen zu bestimmen, fällt schwer. Auch fehlt ein stringenter Aufbau des Albums: von eher folkigen rhythmischen Stücken über sphärischen Klängen zu jazzigen Einlagen findet sich alles wieder. Und es finden sich einzelne Elemente wieder: „Sailing“ beginnt wie „Old Dance“ und der Gedanke, dass Tommy Emmanuel das interessanter gemacht hätte, setzt sich fest. „Jenga“ (Track wie Album) zu hören, ist wirklich anstrengend. Sparky Quano sagt, dass es ein Unterschied ist, Musik zu hören oder auch die Entstehung bei einem Gig zu sehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es spannend ist, Sparky Quano bei einem Gig die Gitarre zupfen, schlagen, picken, sliden sowie zwischen den Effektgeräten hin- und herhüpfen zu sehen, aber ob es ein Hörgenuss ist, bezweifle ich. Auf Konserve ist es jedenfalls nah an der Nervgrenze.

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