Spaceship Landing – dto.

von Benjamin am 30. Juli 2012

in Musik!

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Manchmal verpassen wir Hififis VÖ-Daten und auf der Suche nach dem offiziellen Releasedatum von Spaceship Landing überkam mich der Schock: 2006? Hallo? So spät dran bin ich mit der Rezi doch nicht, oder? Der Waschzettel beruhigt: Ein Re-Release liegt vor!

Die Frage bei Re-Releases ist doch oft: benötigt man sie? Und ja, in diesem Fall definitv. Spaceship Landing gibt es als Band schon länger nicht mehr, aber ihr Vermächtnis ist groß. Nicht quantitativ sondern qualitativ. Das nun wieder vorliegende Debüt der Stonerband ist unglaublich gut. Lange, schwermütige Gitarrenriffs in noch längeren Songs und kurze knackige Groover findet man auf dem Album der deutschen Band, die sich nach einem Kyuss-Song benannt haben. Kyuss sind zwar auch Vorbilder, aber hier wird nicht kopiert. Der Gesang steht bei den meisten Songs im Hintergrund, dafür kann Valentin Skrzypczak aber auch Saxofon und Mundharmonika spielen. Meistens dominieren jedoch fuzz/wahwah Gitarrenriffs und eine treibende Rhythmusfraktion. Natürlich ist auch die Orgel wichtig, die die großartigen Klangbilder unterstützt. Vor allem die längeren Songs nehmen die Zuhörer mit auf psychedelische Reisen. Insgesamt ist das selbstbetitelte Werk von Spaceship Landing ein wunderbares Album, welches wieder einmal zeigt, dass die Grenzen zwischen Stoner, Psychedelic und Krautrock fließend sind.

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