Soulsavers – Broken

von Benjamin am 19. August 2009

in Musik!

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Das Dou hinter Soulsavers hat zunächst elektronische Musik gemacht. 2007 kommt die Wende für Ian Glover und Rich Machin: Sie erweitern ihren Kosmos und gehen für das Album Kolloborationen mit diversen Folk- und Rockmusikern ein, wie z.B. Will Oldham oder Mark Lanegan. Letzterer ist auch maßgeblich für die Gesangsparts auf „Broken“ verantwortlich.

Auch wenn nach dem elegischen-instrumentalen Opener „The Seventh Proof“ Mark Lanegan zunächst in „Death Balls“ (Mogwai-Remix hier als Gratis-Download) losrocken darf, so schlägt das anschließende TripHop-Stück „Unbalanced Pieces“ den Bogen zu den Wurzeln von Soulsavers. Das zweite Mikrofon neben Lanegan greift sich niemand geringeres als Mike Patton. Das ruhige „You will miss me when I’m burn“ ist Mark Lanegan auf den Leib geschneidert. Eine fast schon klassische Außenseiter-Ballade, die dann noch von Will Oldham geschrieben wurde. Auch wenn Mark Lanegan (er singt auf 10 von 14 Songs) das prägende Gesangselement ist, so sind doch durchaus interessante weitere Gastmusiker beteiligt: Gibby Haines (Butthole Surfers, bei „Death Bells“), Jason Pierce (Spiritualized, „Pharaoh’s Chariot“), Richard Hawley („Shadows Fall“) sowie Rosa Agostino aka Red Ghost. Letztere durfte neben dem jazzig-bluesigen Duett mit Lanegan „Rolling Skies“ (großartig!!!) die beiden Songs „Praying Ground“ und „By my Side“ alleine einsingen. Mit „By my side“ beschließt sie eine großartige Scheibe zwischen Rock, TripHop, Soul, Gospel, Jazz und Folk, die trotz aller unterschiedlicher Einflüsse rund wirkt und gut ist!

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