Sons and Daughters – 24.2.2008 Gebäude 9, Köln

von Benjamin am 10. März 2008

in Feierlichkeiten

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Das schottische Quartett Sons and Daughters gastiert in Köln. Das bedeutet Spaß, Ohohohs, Nananas und Gelegenheit zum Tanzen. Prägnante Gitarrenriffs, der eindringliche Gesang von Adele Bethel, rumpelte Schlagzeugbeats, ein treibender Bass und hintergründige Texte machen diese Band aus. Die Live-Umsetzung der Songs ist ein wenig schneller und lauter als auf CD, da der Folkeinfluss vernachlässigt wird. Was der Musik an diesem Abend in Köln aber nicht schadet.

Sons and Daughters spielen zwar nur etwas über eine Stunde, aber in dieser Stunde verausgaben sich die beiden Damen und die beiden Herren auch vollkommen. Adele Bethel kommt im Glitzertop auf die Bühne und ist eine perfekte Frontfrau. Gitarrist Scott Paterson unterstützt stimmlich während die Rhythmusfraktion den Tanzbeat vorgibt. Die Band scheint nur Hits geschrieben zu haben, so ist zumindest mein Eindruck. Vor allem „Dance me in“, „Johnny Cash“ oder „Chains“ heizen das Publikum ein. Da verwundert es nicht, dass Sons and Daughters bereits für Franz Ferdinand und Morrissey eröffnen durften.

Die Band musikalisch einzuordnen, ist nicht einfach. Die gesangliche Variabilität von Bethel erinnert an die Yeah Yeah Yeahs, die Tanzbarkeit an die britischen Indie-Rockbands der Neuzeit, aber Eindringlichkeit und Intensität machen sie zu etwas besonderem. Ein großartiges Konzert einer tollen Band.

Dank an Claudia für den Konzerttipp und die Fotos (ich hatte natürlich meine Kamera im Handschuhfach vergessen…)!

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