Slates – Prairie Fires

von Pynchon am 8. April 2011

in Musik!

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Geradlinigen Punkrock mit eingängigen Melodien und den bewährten Zutaten bietet das kanadische Quartett Slates auf ihrem neuen Album „Prairie Fires“. Wobei man ja nicht alles, was vorschnell als Punk klassifiziert wird, tatsächlich solchermaßen bezeichnen sollte. Kompromissloser „In die Fresse-Punk“ hört sich sicher anders an, denn trotz manchen durchaus temporeichen, von Schlagzeug und Bassgitarre dominierten Passagen dürfte auf den Konzerten der Kanadier doch eher entspanntes Gezappel vorherrschen und kein exzessives Pogen.

In guten Momenten erinnern mich die Slates ein wenig (aber nur ein wenig) an die guten, alten Pixies, gerade was die melodiösen Elemente anbetrifft, aber im Vergleich zu Kurt Cobains ehemaliger Lieblingsband fehlt es hier sicher an Verve und Originalität. Insgesamt sicher ordentliche Hausmannskost, aber in der Gesamtheit doch bei aller Eingängigkeit recht spannungsarme Songs, die viele Assoziationen wecken an Bands der zurückliegenden zwei Jahrzehnte, aber kaum hängen bleiben. Ganz ehrlich, so furchtbar viel fällt mir zu der allzu konventionell kredenzten Mucke gar nicht ein. Da ist man ja fast dankbar, wenn einem ein durchweg miserables Album unterkommt, über das es wenigstens was zu schreiben gäbe. Die Slates lassen mich jedoch völlig kalt.

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