Sky Larkin – Kaleide

von Benjamin am 27. Juli 2010

in Musik!

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Sky Larkin machen auch mit ihrem zweiten Longplayer „Kaleide“ vieles richtig: Indierock mit Melodie, Kanten, Ecken und Tanzbarkeit. So wurden auch Produzent – John Goodmanson, der u.a. für Death Cab for Cutie arbeitete) und Produktionsort Seattle beibehalten. Die einen werden sagen „keinen Mut bewiesen“, die anderen „erfolgreiches Konzept ausgebaut“. Die Wahrheit liegt wie immer dazwischen.

Zunächst ist auffällig, dass beim Hören immer andere Referenzbands in den Sinn kommen: Beim abschließenden „Smarts“ könnte man sich durchaus Jack White als Sänger vorstellen und dann hätte man einen The White Stripes Song der frühen garagenrockbeeinflussten Phase. Oft denkt man an Bands wie Sons & Daughters (in der Gesangsmelodie von Katie Harkin), The Subways (Rock- und Tanzfaktor) oder auch Blood Red Shoes. Sky Larkin sind wie gemacht für die Tanzflächen der Indie-Diskos, auch wenn sie kaum Electrogefiepse einbauen, wie derzeit angesagt. Schon der Opener – gleichzeitig die erste Single – zeigt wohin die Reise geht: von der Gitarre geführt dahin, wo es ganz heiß ist und man so richtig schwitzt. Erwähnenswert ist die Midtempo-Nummer „Anjelica Huston“: Eine bisschen New Wave-lastiger als das übrige Album, erinnert es an The Long Blondes. Insgesamt haben Sky Larkin aber wieder ein schönes Album aufgenommen. Perfekt für das Vorglühen auf dem Balkon bevor es in die Indie-Disko geht! Los, rocken!

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