Secret Machines – Now Here Is Nowhere

von Hififi am 4. September 2005

in Musik!

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Schon wieder wird eine ganz wunderbare Band durch den Retro-Einheitsbrei gezogen. Noch dazu wenn sie im Big Apple zu Hause ist, aber Vorsicht: Josh Garza, Brandon und Benjamin Curtis kommen ursprünglich aus Texas.

Wie wenig das 2000 gegründete Trio im „strokeschen“ Sinne retro ist, wird gleich im Opener „First Wave Intact“ klar, wenn Pink Floyd und Can sich in der Garage zum jammen treffen und dabei die Zeit vergessen. „Wir versuchen Musik zu machen, die uns mit den Leuten verbindet, mit dem Kosmos und mit den Göttern“. Und den Göttern, lieber Josh Garza, wird mit schon genannten Pink Floyd, Led Zeppelin und Mercury Rev („The Leaves Are Gone“, „Pharaoh´s Daughter“) im großen Stil gehuldigt. Der Sound allerdings bleibt dabei autark, da wandlungsfähig und innovativ vorgetragen. Bestes Beispiel ist „Sad And Lonely“, wo die Gitarren an Synthies erinnern und die Rhytmussektion an einer neuen Definition von zeitlos arbeitet.

Auch indem man scheinbar mühelos sein Musik-Mosaik bei den Besten zusammenklaut, kann man ein Stück Geschichte schreiben, vielleicht nur ein kleines, aber unglaublich intensives. Mich persönlich hat die Scheibe auch nach wochenlanger Pause immer wieder gleich fasziniert. Und im Moment ist kein Ende in Sicht.

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