Scams – Rewrite Fiction

von Benjamin am 13. März 2011

in Musik!

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Scams legen mit „Rewrite Fiction“ ein Debut für die Indie-Disco vor. Elektrospielereien finden sich zwar, bleiben aber meist im Hintergrund. Vorne sind die gefrickelten Gitarren und der mehrstimmige Gesang.

Scams lassen einen direkt mit den Beinen zappeln. Schon „Youngblood“ und „Helicopter Parents“ zeigen das. Manchmal erinnert der Gesang von Andy Morgan an einen hastenden Pete Doherty. Aber die Lässigkeit der Libertines wird hier nicht geboten. Auf „Rewrite Fiction“ wird alles in drei Minuten abgehandelt. Der Bass rollt im Hintergrund. Manchmal wird er aber auch geslappt („Lions and Tigers and Bear“). Irgendwie hat man sowas schon häufig gehört. Frühe Bloc Party, Maximo Park, gemischt mit The Wombats. Bei der Aufzählung merkt man auch direkt: Briten sind hier am Werk. Textlich bekommt man auch was geboten, was alleine der Songtitel „Jules et Jim“ verrät. Beim abschließenden „Kiss“ unterstützt Caroline Gaske von Stella die Band gesanglich. Ich bin mir noch nicht sicher, ob Scams gute Pausenfüller in der Disco und auf Festivals werden oder den Song liefern, für den sich das Kommen lohnt. Kandidaten für den Clubhit sind vorhanden und Spaß bringen sie allemal. Prädikat: Soundtrack für den Freitagabend!

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