Ryan Adams – Easy Tiger

von am 14. Juni 2007

in Musik!

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Endlich, Easy Tiger das neue Album von Ryan Adams erscheint in Kürze und der erste Eindruck zeigt Großes. Erst kürzlich wurde bei Hififi&Sterereo schon 29 gehuldigt, nun also Easy Tiger, dass Ryan Adams zeigt, wie ihn seine Fans lieben.

Während Ryan’s letztes Album 29 zeitlich noch vor den Cardinals Alben Cold Roses und Jacksonville City Nights entstanden, nun also sein erstes Soloalbum nach den Cardinals Platten. Solo heißt in diesem Fall allerdings auch nur, dass nur Ryan Adams auf der Platte steht und nicht Ryan Adams and the Cardinals. Dem Songwriting merkt man eindeutig an, dass die Cardinals mitgewirkt haben. Ganz deutlich wird das bei Tears of Gold und Pearls on a String, der erste ein typischer Cardinals Song, der vor Country Elementen strotzt und so auch auf Jacksonville City Nights (JCN) gewesen sein könnte. Auch das Älterwerden wird wie bereits auf 29 weiter thematisiert mit I taught myself how to grow old. Einer von Ryan’s großartigsten Songs und jetzt schon einer seiner Klassiker.

Einer der Höhepunkte des Albums ist Two, ein Duett mit Sheryl Crow. Fast so schön, wie Ryan’s Duett mit Norah Jones (Dear John) auf JCN, vielleicht sogar schöner, weil Sheryl Crow es zusammen mit Ryan im Studio eingesungen hat. Bei Dear John wurden damals leider nur die Gesangsspuren zusammengemischt, was man dem Song auch leicht anhört. Der Großteil des Albums zeigt jedoch den ruhigen amerikanischen Geschichtenerzähler Ryan Adams, der sich durch Folk-Balladen singt, die sich teilweise spärlich instrumentiert, manchmal aber auch mit voller Bandunterstützung, zumeist wunderschön zeigen und verdeutlichen, das Ryan ganz klar der amerikanische Singer / Songwriter ist. Nicht umsonst lädt ihn David Letterman regelmäßig in seine Show ein. Einen Song hat Ryan sogar seinen Fans gewidmet. Halloweenhead ist ein Name, der sich 2006 für Ryan Adams Fans durchgesetzt hat und jetzt der größte Rocker auf Easy Tiger.

Alles in Allem ist Easy Tiger ein Album in bester Ryan Adams Manier, dass seit langem das beste Artwork einer Ryan Adams Platte hat und in bester Tradition seiner Klassiker Gold und Love is Hell steht.

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1 Sterereo Juni 14, 2007 um 19:20 Uhr

In kürze bedeutet übrigens am 29. Juni. Werde mir wohl auch mal was von Ryan Adams anhören müssen. Ich weiß ja, das Nico eine CD von ihm besitzt. Auf dieser ist übrgens der Name so vom Preischuld verdeckt, dass man den ersten Buchstabe nicht lesen kann. Hatte mir zu dem Zeitpunkt schon ersthaft sorgen um den Musikgeschmack meines älteren Bruders gemacht!

2 Iain Juni 14, 2007 um 19:35 Uhr

sein voller name ist ja David Ryan Adams, ich glaub, bei die Entscheidung für den „Künstlernamen“ Ryan Adams durchaus bewusst war, dass eine gewisse Verwechslungsgefahr bestehen könnte ;o) Aber wir wollen ja niemandem was unterstellen.

3 Ariane.S Juni 14, 2007 um 20:14 Uhr

der hat nen „fan“ mal ganz schön angemacht, als der Summer Of 69 hören wollte. ich glaub der typ wurde sogar rausgeschmissen..oder hat Ryan was nach ihm geworfen oder sich geprügelt? Iain, wie war das richtig? da war aber was, das weiß ich XD

4 Iain Juni 14, 2007 um 21:01 Uhr

angeblich rausgeschmissen, aber ich halt das nur für so ne Legende, wie die immer um Künstler gesponnen werden, wie das Paul McCartney eigentlich schon tot ist und nur noch sein doppelgänger rumläuft, oder dass Keith Richards schon mehrmals sein Blut ausgetauscht wurde, weil zu viele Drogengifte drin waren ;o)

5 JonesKorn Juni 15, 2007 um 14:20 Uhr

Keith Richards‘ Blut ausgetauscht, weil zu viel Drogengifte drin waren? Vielleicht Keith Richards‘ Alkohol ausgetauscht, weil zu viel Blut hineingelangt ist… Aber ich sehe gerade, das hat nix mehr mit (B)Ryan Adams zu tun 😉

6 Ariane.S Juni 15, 2007 um 20:30 Uhr

das (B) übersehe ich freundlicherweise mal!!
aber als würde mr. richards sich an blut im alkohol stören würden…

7 Iain Juni 15, 2007 um 21:17 Uhr

muss mich an dieser Stelle mal eben selbst für mein Beispiel loben, ist Ryan doch großer Keeeeeeeeff Fan, hat ihm ja mit „Song for Keith“ sogar nen Song gewidmet ;o)

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