Remington Beach Club – Welcome To… (EP)

von JonesKorn am 1. November 2007

in Musik!

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Der Bremer Remington Beach Club existiert schon seit einigen Jahren (mit leichten personellen Schwankungen) und so ist es nur konsequent, dass das bisherige Material endlich mal auf ein silbernes Rund gepresst und der breiten Öffentlichkeit zum Kauf angeboten wird. Man erhält hier also kein brandneues Material sondern eher die gesammelten Werke – doch das tut dem Hörspaß keinen Abbruch.

Stilistisch lassen sich Schmidtrock (Gesang), Vuk Voltage (Gitarre), Buzz Bullit (Bass) und J.R. Rip-Off (Schlagzeug) schwer festsetzen und vielleicht am ehesten als Indie Rock spielende Combo bezeichnen, die gerne mal leicht schmutzigen Garagensound einfließen lässt und sich auch an Punkelementen bedient.

Der Opener „Disarray!“ zeigt dann auch mal gleich, wo es langgeht und rockt ins Ohr:

All we’re ever asking for/is peace on earth and drinks on ice!

Als bekennender Getränke-ohne-Eiswürfel-Trinker würde ich mich zu diesem Titel und bei Bekanntwerden des Weltfriedens auch hinreißen lassen, mal einen gefrorenen Wasserwürfel ins Getränk zu schmeißen.

Es folgt mit „By the way I’m still alive“ die aufgemöbelte Version eines der ältesten Titel der Band. Herzschmerz, beliebtes Thema. Für mich nach wie vor der absolute Hit der Band und unangefochtener Höhepunkt dieser EP.

Bei „It’s my friends“ geht es dann wieder rockiger zu Werke. Das Potential, Tanzflächen zu füllen hat die Band allemal, dieser Song insbesondere, das geht direkt in die Beine. Und wo wir alle schon angeschwitzt sind, bleiben wir noch für eine Runde „Average guy“ – ausruhen ist später.

Etwas ruhiger wird es beim nachfolgenden Titel „Barely wise“, die Feuerzeuge wollen dann aber erst zum balladenartigen „Sunrise“ geschwungen werden. Ein fast zu ruhiger Abschluss, nachdem die vorherigen Titel so ins Ohr geschossen sind; trotzdem sehr passend.

Als besonderes Bonbon wartet ganz zum Schluss noch die ursprüngliche Version von „By the way I’m still alive“ auf den Hörer (versteckt hinter „Sunrise“), die noch unter dem alten Bandnamen „Weekend Rockers“ von Schmidtrock und Buzz eingespielt wurde. Der vorgeschnitte Kommentar verrät uns dann auch, dass die Band sich durchaus nicht allzu ernst nimmt und die Hörer dies dann vielleicht auch nicht tun sollten.

Nachdem mit J.R. Rip-Off jetzt wieder ein neuer Drummer an Bord ist, darf man gespannt sein ob und wann neues Material – möglicherweise dann auch auf einem Langspieler – veröffentlicht wird. Die EP ist jedenfalls prima zusammengestellt, macht Hunger auf mehr und sei euch wärmstens ans Herz gelegt. Welcome to…

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{ 2 Kommentare… read them below or add one }

1 Sterereo November 1, 2007 um 13:47 Uhr

Die EP der Band ist sämtlichst unter http://www.remington-beach-club.de/ herunterzuladen!

2 JonesKorn November 1, 2007 um 14:58 Uhr

Stimmt, das hätte ich noch erwähnen können…

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