Razorlight – dto.

von Benjamin am 20. August 2006

in Musik!

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Jetzt besitze ich diesen Silberling seit ca. 25 Stunden und er erfreut mich immer mehr: Razorlight schmeicheln mich und viele andere mit Melodien, einer dicken Portion Tanzbarkeit, witzigen Ideen und gutem Gitarrenpop. Den (Garagen-)Rock haben sie auf diesem Album draußen gelassen.

Die Single „In the morning“ ist auch gleichzeitig der Opener des Albums. Fröhlich, locker, unbeschwert hüpft das Lied so vor sich hin. Ein perfekter Song für einen sonnigen Morgen. „Who needs love?“ klingt so, wie Rock’n’Roll in den 50er/60er Jahren geklungen hat. Süß und klebrig und irgendwie fühlt man sich an die Eis am Stiel-Filme erinnert.

„Hold on“ ist wieder wunderbar tanzbar (und zum letzten Mal: Der Schellenring ist ein vollwertiges Musikinstrument), „America“ besticht durch belanglosen Text, „I can’t stop this feeling I’ve got“ lädt zum Mitsingen ein. Hier wechseln langsame und schnellere Parts, ein toller Song, wenn auch hier das Rad nicht neu erfunden wird.

Wie bei diesem Song: die gesamte Platte bewegt sich durch die Pop-Rock-Historie und lotet alle Möglichkeiten aus, die Gitarre, Schlagzeug, Bass, Orgel und Schellenring einer Popband bieten. In einigen Songs bestechen die Bassläufe, in anderen der Gesang, mal fällt das Schlagzeug auf, mal eine Orgel. Jeder einzelne der 10 Songs bietet Gelegenheiten zum Mitsingen, Rückgriffe auf die 1960er Jahre und nur 2 Songs überschreiten die 4-Minuten-Grenze.

Razorlight bewegen sich auf den teilweise ausgelatschten Pfaden der Gitarrenpopmusik, aber auch auf häufig beschrittenen Wegen kann man Interessantes entdecken oder sie mit Schwung in den Hüften zurücklegen und Spaß haben. Razorlight machen es vor.

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1 Hififi September 1, 2006 um 17:37 Uhr

Da kann ich mich nur anschließen, wirklich sehr empfehlenswert dieses Album.

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