Poolstar – 4

von Benjamin am 23. August 2009

in Musik!

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Ein Berliner (Punk-)Rock-Quartett lässt sich von Rodrigo Gonzales das dritte Album namens 4 produzieren. Die schlimmste Befürchtung, die man hat, wenn der Die Ärzte-Bassmann seine Finger im Spiel hat, nämlich uninspirierte 70-80er DiscoFunk, bewahrheiten sich nicht: es gibt im Rock in diversen Spielarten.

Tja, die andere Berliner Punkrockistitution sind ja die Beatsteaks. Die kann man bei einigen Songs durchaus als Referenz sehen oder auch auf die Donots. Wobei ich sagen muss, dass Poolstar durchaus zu gefallen wissen mit ihrem partytauglichen Rock. Auf dem Album geht es zunächst auch damit los. Rockig, mit Mitsing-Refrains und Spaßgarantie. Das kann schnell langweilen und so gibt es in „Stay“ einen ruhigen Part, der einen durchaus an Billy Talent meets Linkin Park Melodiösität denken lässt. Aber die Berliner haben etwas besser aufgepasst in der Rockschule und deshalb ist das nicht langweilig. „Schicksal?“ ist dann ein Stück Rock’n’Roll mit hibbeligen Einsprengseln. „My Rapture“ hat nach ruhigem Beginn mit Falsett-Gesang dann in den schnelleren Parts durchaus was von nem metalligem Grunge-Song oder einem grungigem Metallsong, je nach Perspektive. Das ganze wird dann zerstört als die Posaune ertönt. Das ist auch die Stärke von Poolstar: Sie machen im Prinzip einfachen PunkRock. Aber kaum ein Lied klingt wie das andere und oft kommen kleine Einwürfe in den Sound, die einen aufhorchen lassen. Also, Jungs, bald ist wieder Wochenende, da trinken wir dann Bier und feiern mit Poolstar.

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