Plushgun – Me. Me.

von Benjamin am 6. Januar 2012

in Musik!

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Einen Song von Plushgun aus Brooklyn hatte uns der Schweigers Till schon auf den Soundtrack zu seinen Keinohrhasen gepackt. Da ich aber nicht mehr aufnahmefähig bin, wenn Nora Tschirner auf dem Bildschirm erscheint, ist es gut, dass Plushgun das zweite Album „Me. Me.“ vorgelegt haben.

Musikalisch reisen wir in die 80er, wie so oft in den letzten Jahren. Waren es aber vorher noch Shoegaze, New Wave und Post-Punk, gibt es jetzt immer häufiger Anleihen bei den großen Popbands der Dekade zu hören. So auch bei Plushgun, die an New Order, Duran Duran, Human League oder auch A-ha erinnern. Der (britische) Synthie-Pop auf „Me. Me.“ klingt seltsamerweise nicht so altbacken wie befürchtet, sondern eher zeitlos. Das mag vor allem daran liegen, dass weniger auf Computer Sounds gesetzt wird und mehr auf organische Syntheziser, die einen wärmeren und volleren Klang evozieren. Gar nicht dazu wollen die kritischen Texte passen. Schmeichelt die Melodie im Ohr, so ist der Text oft bissig und sarkastisch. „Live in Binary“ beschäftigt sich kritisch – wie der Name vermuten lässt – mit sozialen Netzwerken und dem Internet, „The Prom Queen“ behandelt die Transgender-Problematik, um nur zwei Songs hervorzuheben. Plushgun ist also trotz des bescheuerten Namens wirklich hörenswert!

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