Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2

von Sterereo am 23. Juli 2006

in Film ab!

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Im Jahre 2003 kam ein Film in die Kinos, der das lange verschmähte Mantel und Degen Genre wieder beflügelte. Die Rede ist von Fluch der Karibik. Das Piratenspektakel war ein riesiger Erfolg an den Kinokassen, nicht zuletzt durch Johnny Depps kongeniale Schwuchtelinterpretation des Captain Jack Sparrows. Und wie das eben so ist bei erfolgreichen Filmen gibt es immer einen zweiten Teil und einen dritten und einen…

Doch dieser Film muss doch anders sein als jedes andere Sequel, denn es ist der erste zweite Teil den Johnny Depp je gedreht hat und das steht für Qualität, oder? Ja und nein. Auch diesmal geht es wieder heiß her in der Karibik. Kanonen werden abgefeuert und Kisten ausgebuddelt. Buddel voll Rum gibt’s auch genug. Doch auch bitterlich kalt wird es. Der böse Percy will den guten Will (Orlando Bloom) und seine süße Elizabeth (Keira Knightley) genau an dem Tag einbuchten, an dem sie eigentlich einen ganz anderen Knoten knüpfen wollen. Helfen kann da nur Captain Jacks Kompass, den Orlando beschaffen soll um seine Angebetete zu befreien. Doch Cpt. Jack hat gerade auch so seine Probleme mit dem Kompass. Will er doch partout nicht die Richtung der „Toten Manns Kiste“ zeigen. Dann wird wieder geballert, gefochten, gesoffen und gefreibeutert. Geister gibt es auch wieder mehr als genug. Diesmal übernimmt der Kapitän des wohl bekanntesten Geisterschiffs sogar eine schaurig schleimige Hauptrolle. Riesenkraken werden auf die Protagonisten gehetzt und am Ende ist einfach alles im Eimer.

Johnny Depp ist mal wieder in Höchstform und jede Szene spritzt vor Witz. Doch auch viel Klamauk und stumpfsinnige Action hat sich in den Film geschlichen. Es überwiegen dennoch die märchenhaften Elemente des Streifens, wozu nicht zuletzt die hervorragenden Spezialeffekte ihren Teil beitragen.

Einzig (Vorsicht Spoiler!) das Ende hinterlässt eine unangenehme Leere. Bei Fluch der Karibik 2 handelt es sich nämlich um den Mittelteil einer Triology. Von denen gibt es durchaus gute (Krieg der Sterne – Das Imperium schlägt zurück) und schlechte (Matrix – Reloaded) Beispiele. Ehrlich gesagt habe ich dies nicht von diesem Film erwartet und war dementsprechend ernüchtert als sich herausstellte, dass ich noch bis 2007 warten darf bis ich das Ende des Seemannsgarns erfahre. Dafür soll es im dritten Teil nach Indien gehen. Da bin ich mal gespannt wie sich die Piraten der Karibik gegen Elefanten schlagen.

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{ 1 Kommentar… read it below or add one }

1 Hififi Juli 30, 2006 um 16:39 Uhr

Ich habe mal gelesen, dass Johnny Depp seine Rolle als Jack Sparrow an Keith Richards von den Rolling Stones angelehnt haben soll. Macht ja auch Sinn: Mit 62 beim Kokosnusspflücken von der Palme zu fallen ist schließlich auch nicht ganz normal.

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