Pieska – Euphoria

von Benjamin am 23. September 2011

in Musik!

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Bernhard Piesk ist den meisten wahrscheinlich als Schauspieler bekannt. Dabei macht er unter dem Namen Pieska schon seit Jahren als Singer-/Songwriter ruhigen Indie-Pop. Und er spielt alles selbst.

Als Sohn eines Musikers und einer Malerin kommt er schon früh in den Genuss einer Klavier- und Cello-Ausbildung. Dazu besitzt er noch eine akustische Gitarre, Bass, Schlagzeug, Akkordeon, Melodica und einige Percussions sowie ein Aufnahmegerät. So kommt es, dass er in seiner Berliner Wohnung das ein oder andere Album aufnimmt. Wie das jetzt vorliegende „Euphoria“. Er macht vieles richtig: er hat eine beruhigende Stimme, schreibt eingängige Songs und er weiß, wann ein Album zu Ende sein muss. Nicht großartig aufgebläht, nicht übertrieben künstlerisch, sondern auf den Punkt gebracht, mit einem gewissen Anspruch, intim und voller Gefühl ohne aufdringliche Selbstentblößung und Duselei. Lediglich die Schauspielkollegin Maxi Warwel unterstützt ihn mit den Lyrics zum Song „Shadows“ und den Fotos im liebevoll gestalteten Booklet. Die zehn Stücke sind allesamt gut und es fällt schwer, da einen Song rauszupicken und besonders zu loben. Pieska ist gut, wenn er beschwingter agiert wie bei „Lady Love“, wenn er eine Klavierballade singt wie „All Of You“ und wenn er ein wenig theatralisch und zerrissen performt wie im deutschsprachigen „Liebe“. Eine wirklich gute halbe Stunde Musik!

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