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American Princes - Other People
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American Princes - Other People
11.05.2008 von Iain
Wie der Name schon verrät kommen American Princes aus Amerika, genauer gesagt den Vereinigten Staaten von. Noch genauer aus dem schönen Örtchen Little Rock in Arkansas. Und jetzt aufgeschreckt, der Ex-Bassist von Evanescence spielt hier mit. Nach seinem Ausscheiden bei der Truppe um Amy Lee ist er zu American Princes gestoßen, die nun hierzulande ihr drittes Album "Other People" veröffentlichen. Weiter aufgeschreckt: Produzent des vorliegenden Albums ist Wu Tang Clan und Beastie Boys Produzent Chuck Brody. Klingt also nach dem nächsten Nu-Metal / Crossover Wunder aus Amerika, wenn man hier 1 und 1 zusammenzählt.
American Princes können aber offensichtlich nicht rechnen und haben lieber ein launiges Indie-Rock Album aufgenommen. Ok, amerikanischer Indie-Rock ist heute nicht mehr wirklich originell und längst mit Caesars oder Hot Hot Heat im Mainstream angekommen, aber American Princes fügen ihrer Version von amerikanischem Indie-Rock dann noch eine britische Note hinzu - haben nämlich viel Razorlight und The Kooks gehört, was man auch ein wenig am Gesang hört - fertig ist also die Sommerplatte, denn gerade bei sommerlichen Temperaturen entfaltet dieses Album ein wenig Spaßpotential. "Other People" ist dann aber trotz britischer Note im Sound irgendwie ziemlich amerikanisch. Aus irgendeinem Grund erinnern sie an Fast-Food. Man hat kurz Spaß damit, ist dann aber schnell satt und irgendwann schmeckt es einem nicht mehr. Ein Hitlein ist mit "Real Love" trotzdem drauf und so bleibt abzuwarten, ob in Indie-Discos künftig zu American Princes abgetanzt wird, oder ob sie mit ihrem Sound in der Masse untergehen. |
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